Sabor’ermoso – Köln

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Ein bisschen wie „Urlaub mitten in Köln“ – das oder Ähnliches habe ich schon oft gehört und gelesen, wenn es um das sabor’ermoso in der Südstadt geht. Tatsächlich ist diese Beschreibung so treffend, dass auch ich sie gerne verwende, denn so und nicht anders fühlt sich ein Besuch hier jedesmal an. Die Seele baumeln lassen kann man aktuell wahlweise draußen vor dem Café, im einladend augestatteten Innenbereich oder im kleinen, idyllischen Innenhof. Im Café dominieren Backstein und Holzelemente, die Einrichtung ist ein gelungener Mix aus modern, trotzdem bodenständig und absolut gemütlich.

Ursprünglich als Concept Café von zwei reiselustigen Surf-Fans eröffnet, hat das sabor’ermoso seit 2019 neue Inhaber, die sich mit großer Hingabe, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit (seien wir ehrlich: das ist nicht selbstredend, weder in Köln noch anderswo) ihren Gästen widmen.

Die süd-amerikanisch angehauchte Atmosphäre von sabor’ermoso („wunderbarer Geschmack“) spiegelt sich auch auf der Getränke- und Speisekarte wieder: Neben dem besten Bananenbrot, das ich seit langem gegessen habe – ohne Übertreibung ein Traum! – gibt es wechselnde Leckereien wie Alfajores oder Empanadas. Kaffeespezialitäten wie Leche y leche mit gezuckerter Kondensmilch, gut gemachter Cortado (die Bohnen kommen von der Rösterei Heilandt) und hausgemachte Smoothies runden das Angebot ab.

Nicht nur im Sommer ist dieses süße Café, das übrigens ein ganz durchmischtes Publikum anzieht, eine absolute Wohlfühl-Oase im oft so wuseligen Großstadttreiben.

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Kurfürstenstrasse 1,
50678 Köln

sabor’ermoso facebook

Café Walter – Köln

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Das Café Walter in der Kölner Südstadt ist eins dieser szenigen Cafés, das vor allem denjenigen gefallen dürfte, die es lässig und entspannt mögen. Platz findet man auf Vintage-Sofas, Sesseln oder auf Holzbänken an einem der 6 großen Tische im Innenraum. Dieser ist zwar einerseits überschabar was die Größe angeht, bietet dennoch genügend Platz für Kinderwagen und Co., weshalb man hier des öfteren auch junge Eltern antrifft.

Bestellt wird direkt an der Theke, die aus einer langen Retro-Küchenfront besteht, bestückt mit Kaffeemaschine und Kuchenvitrine, in der es eine kleine aber feine und sehr individuelle Kuchen- bzw. Tortenauswahl gibt. Wir probierten Zitronenkuchen sowie den Vanilla Chai Cheesecake (preislich eher im höheren Mittelfeld), dazu einen Flat White und einen Cortado. Die Kaffeespezialitäten werden mit Bohnen aus Ehrenfelds Rösterei Van Dyck zubereitet, was schonmal sehr gut ist ;-)  Während der Zitronenkuchen mir persönlich etwas zu süß war, hat der würzige Cheesecake mit Walnüssen einen echt guten Eindruck hinterlassen, gerade weil etwas außergewöhnlich!

Im Angebot sind außerdem frischegbackene Waffeln und, was mich immer freut, Limonade von Proviant Berlin.

Das Café Walter ist in meinen Augen zwar nicht das gemütlichste Café Kölns, überzeugt am Ende aber durch die entspannte, fast WG-mäßige Atmosphäre sowie  freundlichen und aufmerksamen Service.

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An der Bottmühle 13, 50678 Köln

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Leuchte Kaffeebar – Köln

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Viel zu selten verschlägt es mich in die Kölner Südstadt, dabei blüht hier das Kölsche Leben – entspannte Leute, gute Atmosphäre, eine riesge Auswahl an hervorragenden Restaurants und natürlich soo viele tolle Cafés, die noch von mir entdeckt werden wollen!

Die Leuchte Kaffeebar befindet sich auf dem Karolingerring unweit vom Chlodwigplatz und war am vergangenen Wochenende mein Ziel. Wo fange ich an – so viele Eindrücke, die gleich beim Betreten des kleinen, urigen Ladens auf mich einströmten. Zunächst fällt der Blick auf das Herzstück des Cafés: die Bar, auf deren Theke sich die leckersten Dinge stapeln: Chai in allen Sorten von David Rio, Gläser mit Honig, vegane Cookies, selbstgemachte Marmeladen… In den Vitrinen locken Kuchen und Quiches. Hier bin ich schonmal richtig.

Wer den perfekten Sitzplatz sucht, hat – trotz überschaubarer Quadratmeterzahl – die Qual der Wahl: im unteren Bereich sitzt man auf dem Fensterbrett, an niedrigen oder hohen Holztischen, in Sesseln; ins obere Geschoss, auf die Galerie mit Blick nach unten und draußen, führt eine Holzwendeltreppe. Auch hier lassen sich Kaffee und Co. auf Retro-Stühlen und Sofas genießen. Nicht zuletzt kann man dieser Tage auch draußen Platz nehmen und dem Treiben auf der Straße zusehen.

Apropos Retro – bunt zusammengewürfeltes Vintage-Interieur zieht sich von den Lampen bis hin zu Teller und Tassen durch die gesamte Leuchte Kaffeebar. Wer seinen Blick schweifen lässt, wird hier ein originelles Detail nach dem anderen entdecken. Genau das macht den Charme dieses Cafés aus und nichts wirkt dabei gewollt. Diese Lässigkeit schätzen glücklicherweise nicht nur die typischen Großstadt-Hipster, sondern entspannte Menschen aller Art (und aller Altersgruppen). Zu meiner guten Laune an dem Nachmittag trugen außerdem maßgeblich die freundlichen Mitarbeiter und die überraschend fairen Preise bei (meine Waffel mit Puderzucker kostete 1,60 €! Wo gibt es sowas noch?).

Fazit: Leckere Kaffeespezialitäten mit Bio-Milch, große Auswahl an hausgemachten Kuchen und herhaften Snacks, veganes Gebäck (für Nicht-Veganer gibt es übrigens Honig zu kaufen von bienwerk aus Köln), nette Atmosphäre und fair zum Geldbeutel – ich komme wieder!

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Karolingerring 21, 50678 Köln

Website

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