Van Dyck, Schanzenstraße – Köln

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Seit Mitte 2016 betreibt die Kölner Rösterei Van Dyck neben ihrer Espressobar in Ehrenfeld (siehe Blogbeitrag) auch einen Standort in Köln Mülheim. Auf der Schanzenstraße wird, im hinteren Teil des Ladens, sowohl geröstet als auch bester Kaffee serviert – fair gehandelt und aus biologischem Anbau.

Und nicht nur das: auf der Karte stehen neben wechselnden Tagessuppen auch herzhaft belegte Stullen sowie eine kleine aber feine Auswahl süßer Naschereien. Der Kuchen, der auf dem Foto (sowie auch in echt) erstmal recht unscheinbar wirkt, hat es geschmacklich absolut in sich und entpuppte sich als das geheime Highlight des letzten Besuches – hinter dem Namen „Monis Mohnkissen“ verbirgt sich nämlich ein fluffiges, super aromatisches und überhaupt nicht trockenes Mohnteilchen; der perfekte Begleiter zum ohnehin schon überragenden Cappuccino.

Im Industrieambiente des Backsteingebäudes lässt es sich zudem ganz gemütlich sitzen, seit einer Weile sogar auf Sofas… Aber aufgepasst, um 17.30 Uhr bereits schließt das Café, das von Montag bis Freitag (am Wochenende geschlossen, einziges Manko) vermutlich vor allem im Umfeld der Schanzenstraße arbeitende Menschen verköstigt. Umso entspannter ist es außerhalb der Pausen-Stoßzeiten.

Abschließend habe ich noch einen Blick hinter den schweren Vorhang werfen dürfen, wo gerade frisch geröstet wurde. Hier stapeln sich Säcke voller frischer Bohnen und in großen Eimern die fertig gerösteten, die bereits Lust auf den nächsten Kaffee machen…

P.S.: Siehe drittes Foto – jaa, es gibt auch Tee bei Van Dyck ;-)

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Schanzenstraße 36, 51063 Köln

Website Van Dyck

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Van Dyck – Köln

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Wer in Köln regelmäßig Kaffee konsumiert, kommt an Van Dyck schon lange nicht mehr vorbei. Der aus biologischem Anbau stammende, fair gehandelte Kaffee wird in immer mehr Cafés serviert – geröstet wird er seit 2010 auf der Körnerstraße im Herzen von Ehrenfeld. Die Rösterei ist zugleich eine Espressobar, deren Charme darin besteht, dass sie im ehemaligen Frisuersalon „Figaro von Ihrefeld“ untergebracht ist. Die klassische Frieseur-Optik von damals dominiert hier gezielt: Im Inneren schmücken Kacheln Boden und Wände, eine Theke zieht sich an der langen Wand entlang, davor hohe Dreh-Hocker. Man kann sich die Fön-Hauben über den Plätzen nur zu gut vorstellen.

Während man im Innenbereich, in dem sich Regale mit Kaffee, diverses Zubehör sowie eine kleine Vitrine mit Gebäck befinden, wohl eher einen schnellen Espresso zu sich nehmen wird als einen ausgedehnten Kaffeenachmittag zu zelebrieren, lässt es sich vor dem Geschäft an einigen wenigen Plätzen ganz gemütlich sitzen. Vom Bürgersteig aus beobachtet man das Treiben auf der einerseits ruhigen, aber auch wuseligen Körnerstraße mit ihren vielen neuen Geschäften und inspirierten Menschen (leider gehört im Moment auch eine Baustelle dazu, die aber zu verkraften ist).

Das Angebot umfasst neben den gängigen Kaffeespezialitäten – hervorragend in Qualität und Geschmack, versteht sich – eine Auswahl an kalten Getränken und Gebäck (auch vegan/glutenfrei) sowie saisonale Specials. Momentan gibt es Cold Brew Coffee, wahlweise mit Zitronensorbet, und weitere geeiste Variationen.

Mittlerweile gibt es in Köln Mülheim einen weiteren Standort von Van Dyck in der Schanzenstraße – den möchte ich demnächst auch endlich besuchen (leider nur Mo.-Fr. geöffnet).

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Körnerstraße 43, 50823 Köln

Van Dyck Website

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Heilandt – Köln

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Kaffee aus der Kölner Rösterei Heilandt ist mir schon im ein oder anderen Café begegnet – jetzt war es an der Zeit, endlich bei Heilandt selbst vorbeizuschauen. Seit 2010 gibt es die Manufaktur im Belgischen Viertel in Köln, mittlerweile sind Rösterei und Café/Kaffeeladen aus Platzgründen getrennt an zwei unterschiedlichen Standorten zu finden. Ich habe das Café in der Bismarckstraße besucht und – das vorweg – bin absolut begeistert.

Natürlich hatte ich excellenten Kaffee erwartet. Qualitativ hochwertige, ausgewählte Sorten. Aber es gab so viel mehr: Auf den ersten Blick fiel mir die gut bestückte Vitrine mit frischen Panini, Torten und anderm Gebäck auf. Wunderbar, so mag ich das! Denn die Verkostung eines guten Kaffees und der Genuss leckeren Kuchens schließen sich ja nicht aus… Dann die Atmosphäre: Gemütlich, szenig, aber nicht gewollt – 50-er Jahre Retro mit niedrigen Tischchen, Italienischer Bar Charme an der Theke und Rösterei-Elemente. Das Publikum besteht keineswegs nur aus Hipstern sondern ist durchmischt, sehr angenehm.

Beraten wird man von geschulten Baristi, die Auskunft über die angebotenen Sorten und unterschiedlichen Zubereitungsarten geben und bei der Wahl behilflich sein können. Schließlich weiß nicht jeder auf Anhieb, was sich hinter den Begriffen „Aeropress“, „Aufbereitung washed/monsooned“ etc. verbirgt. Sehr hilfreich für einen eigenen Überblick ist dabei auch die Kaffeeübersicht auf Papier, die man mit nach Hause nehmen kann und die Auskunft über Geschmacksnoten, Anbaugebiet der Kaffeebohnen usw. gibt. Wer experimentierfreudig ist, kann mit Freude die exotischen Sorten durchprobieren, aber auch wer einfach nur einen „normalen“ guten Espresso oder Cappuccino genießen möchte, ist bei Heilandt gut aufgehoben.

Ich testete den Cappuccino (sehr gut), einen Filterkaffee (trinke ich sonst nie; logischerweise ist er hier gekonnt aufgebrüht und war ohne Milch und Zucker eine echte Geschmacksüberraschung – ausgezeichnet!) und zuletzt den Peru Pacha Mama Espresso. Dieser gehört, nach eigener Aussage, zu Heilandts abgefahrensten Espressi: in der Tat wahnsinnig fruchtig, bombastisch aromatisch und auch ein bisschen speziell…

Erwähnt werden muss zu guter Letzt der Zitronenkuchen: Ein Stück so dick, dass es locker für zwei Personen reicht, und sehr lecker. Am Ende habe ich einen gemahlenen Espresso mit nach Hause genommen, direct trade. Vielleicht besuche ich bei Gelegenheit noch einen der angebotenen Barista-Workshops. Nähere Infos diesbezüglich gibt es auf der Website (siehe unten).

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Kaffeeladen: Bismarckstraße 41, 50672 Köln (Rösterei: Girlitzweg 30, 50829 Köln)

Website Heilandt

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Kaffee-Fleck – Reutlingen

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An dieser Stelle möchte ich euch gerne ein Café aus dem Süden Deutschlands vorstellen. Wir befinden uns in Reutlingen, einer wunderschönen Stadt im Herzen Baden-Württembergs, am Fuße der Schwäbischen Alb gelegen. In der Altstadt mit ihren historischen Sehenswürdigkeiten und gemütlichen Gassen befinden sich zahlreiche kleine Geschäfte und individuelle Cafés. Das Kaffee-Fleck, eine Kaffee-Rösterei mit Espressobar und integriertem Laden, ist seit 2014 „mittendrin“.

Bei meinem ersten Besuch an einem heißen Sommertag sitze ich draußen, vor dem Laden, in einer ruhigen Seitenstraße. Da hier jedoch Selbstbedienung ist, kommt man – erfreulicherweise – gar nicht darum herum, einen Blick ins Innere zu werfen: Hier fallen einem sofort der riesige Trommelröster und die Regale mit einer großen Auswahl fertig gerösteter Bohnen ins Auge. Fairtrade, natürlich, und vor allem fernab von Mainstream-Produkten.

Auf Grund der Temperaturen an diesem Tag entscheiden wir uns für zwei kalte Kaffee-Spezialitäten: Freddo Cappuccino und (ich bin begeistert) Frappé nach griechischer Art. Warum letzterer im Angebot ist, erklärt sich schnell, als wir den Amerikanischen Besitzer kennenlernen, der griechische Wurzeln hat…

Die Kaffees sind, wie erwartet, von ausgezeichneter Qualiät und schön präsentiert. Persönlich finde ich es toll, wenn Wert auf ästhetische Details gelegt wird. Nach einem angeregten Gespräch mit dem Inhaber über griechische Inseln werfe ich noch einen Blick in den ersten Stock, wo man – im Herbst zum Beispiel – zwischen Staffeleien und Kunstwerken in Ledersesseln sitzend Kaffee oder einen kleinen Snack genießen kann (Quiche, Suppen, Salate – siehe wechselnde Wochenkarte).

Wer mal in der Nähe ist: Ein Besuch lohnt sich und lässt sich auch auf Grund der Lage super mit einem Einkaufsbummel in der Innenstadt kombinieren.

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Kanzleistraße 8, 72764 Reutlingen

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