3 Berliner Kaffeeoasen – Gastbeitrag von Briefkastenliebe

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Bunte Blätter auf den Wegen, der ein oder andere Regenschauer & das stetige Bedürfnis, schnellstmöglich wieder einen heimeligen Ort aufsuchen zu dürfen – es herbstelt auf den Straßen Berlins. Wir schreiben nun wieder jene Zeit, in welcher wir nur bedingt gewillt sind, länger als nötig draußen unterwegs zu sein, wenn uns nicht ein entsprechend notwendiges oder eben auch wundervolles Ziel in Aussicht gestellt wird. Letzteres ist dabei wohl genau mein Stichwort: Wundervoll. Denn genau jenes Prädikat möchte ich den drei Kaffeeoasen, welche ich euch in diesem Gastartikel vorstellen mag, verleihen. Wundervolle Orte, deren Besuch ihr selbst am grau-verregnetesten Herbsttag nicht bereuen werdet:

Kaffeeoase No.1: eliza – Café & Lieblingsstücke

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eliza ist das Kiezwohnzimmer und Lieblingsladen für handverlesene Wohnwaren und besondere Geschenke“ – so lautet die Selbstbeschreibung des Cafés auf seiner Homepage. Word. Entdeckt habe ich das schnucklige Kiezcafé durch Instagram. Dort wurde ich zunächst auf das Gästebuch des Cafés aufmerksam, welches ein Bekannter in seinem Feed gepostet hatte. Eine fabelhafte Idee, wie ich finde und so führte mich meine Neugier nur wenig später nach Kreuzberg in den Wrangelkiez. Genauer gesagt in die Sorauer Straße. Diese liegt ein wenig Abseits vom sonst sehr touristisch gefüllten Gewusel rund um die Kreuzberg-Seite der Oberbaumbrücke. Ja, wenn man so will, muss man wirklich um die Adresse von eliza wissen, um auf diese Kaffeeoase zu stoßen. Denn in der Sorauer Straße ist es sonst eher ruhig. Umrahmt von wunderschönen Altbauten, findet man das Café aber dann auch recht flink.

Schnuckligste Einrichtung trifft hier auf leckerste Köstlichkeiten. Von der wärmenden Suppe bis hin zum veganen Bananenbrot. Schwierigkeitslevel der Entscheidungsfindung: Fortgeschritten. Oder in meinem Fall: Glasklar. Denn bei Eliza gibt es Karottenkuchen mit Frischkäsetopping. Wow. Den musste ich probieren. Für meine Begleitung gab es an jenem Samstagnachmittag ein Stück veganen Bananenkuchen und dazu jeweils eine Tasse Kaffee.

Verzückt, Verwöhnt, Verliebt. Wir schlemmten uns glücklich und können nach diesem Kaffeeoasen-Besuch nur jedem Empfehlen, eliza einmal zu besuchen. Wir kommen auf jeden Fall wieder & das nicht zuletzt, da wir dem tollen Café noch einen Gästebuch-Eintrag schulden.

Sorauer Straße 6, 10997 Berlin-Kreuzberg

www.elizaberlin.de

Kaffeeoase No.2: geh Veg

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Die Worte Berlin & Vegan erscheinen außerhalb der Hauptstadtgrenzen vermutlich wie eine eng verschlungene Symbiose, welche man entweder feiert oder eben aus tiefstem Herzen verabscheut. Beides ist OK, nur bevor die Gegner beginnen, Voodoo-Puppen aus Tofu zu basteln: Ich habe fabelhafte Neuigkeiten für euch! Dieses hipstrig-vegan-überfüllte Berlin kann manchmal echt was! Ich selbst stehe dem Thema nämlich auch nicht immer mit allerbestem Gefühl gegenüber. Trend-Veganer und künstlich gehypte Unverträglichkeiten sind mir absolut zu wider und obendrein mag ich einfach kein Tofu. Und da kommen wir zur meines Erachtens größten Krux der Sache: Viele vegane Lokale bieten zu viel oder gar alles mit Tofu an. Und dann bin ich raus. Aber genug der negativen Worte, es sollen ja schließlich noch richtig gute werden!

Und werden es auch. Denn mein ganz persönliches Mekka des veganen Frühstücks habe ich in Moabit gefunden: geh Veg! Eigentlich müsste man das Café ja direkt mal umbenennen, aber geh Hin würde schlussendlich der Clou des veganen klauen, also lassen wir das besser. Das Geh Veg hat wirklich tolle Kombinationen auf der Karte, welche bei mir insbesondere damit punkten, dass sie größtenteils ohne seltsame Ersatzprodukte wie „Tofu-Wurst“ oder ähnlichem auskommen. Nein, hier weiß man die wundervolle Kulinarik der Obst- & Gemüsewelt in tolle Geschmackskompositionen umzusetzen.

Auch preislich finde ich das Geh Veg einfach tip top! Eine Smoothie-Bowl in grün oder rot bekommt ihr hier für gute 5€, einen Bagel mit beispielsweise unglaublichem Süßkartoffel-Belag (ein Träumchen für mich) für 3,50€. Faire Preise und ein super Angebot! Denn hier wird auch alles frisch & mit Liebe zubereitet. So verwundert es nicht, dass ich & meine Begleitung es uns an jenem Samstag richtig gut gehen ließen: Smoothiebowl, Frühstücksteller, Bagel, Kaffee & on Top für meine Freundin einen heißen Manner-Milchshake, den sie ebenfalls sehr lecker fand!

UUUND: zu guter Letzt sei erwähnt, dass es auch ziemlich gemütlich ist im Geh Veg. Retro Polster laden euch zum Schlemmen & Verweilen ein und wen dann doch wieder die Wanderlust packt, der hat es vom Café aus zum Glück auch überhaupt nicht weit zum Hansa-Viertel, wo ihr ganz wundervoll an der Spree entlang spazieren könnt. Fazit: Lohnt sich doppelt & dreifach!

Birkenstraße 30, 10551 Berlin-Moabit

www.gehvegberlin.de

Kaffeeoase No.3: MANA RESTAURANT

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Komplettiert wird das heutige Empfehlungstrio meines Artikels durch das MANA Restaurant. Der Vegan-Brunch-Spot Nummer zwei, denn insbesondere der Brunch ist es, welcher viele Foodies am Sonntag nach Schöneberg pilgern lässt. Im MANA wird sonntags gebruncht! Und nicht nur ein bisschen, nein, gleich von 10 bis 16 Uhr! Ausschlafen ist also kein Problem, dass könnt ihr vorm leckeren Schlemmen alle mal. Ich und meine Begleitung haben uns für 11 Uhr einen Tisch reserviert & können euch selbiges nur empfehlen. Das vegane Sonntags-Frühstückslokal ist nämlich mehr als heiß begehrt und hat sich kurz nach unserer Ankunft sehr schnell vollgefüllt. (Reservieren klappt übrigens ganz einfach per Website – Wunschzeit auswählen und fertig.)

Gut gefüllt war auch das vegane Buffet – hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten: Süß, Salzig, Warm, Kalt – für jeden Geschmack ist etwas dabei! Und auch frisch gemixte Smoothies stehen zur Verfügung. Und auch hier wieder das große Plus meinerseits: Lediglich 1-2 Speisen wurden mit Tofu zubereitet, der Rest war rein auf Obst- & Gemüsebasis.

Hier gibt´s echt tolle Köstlichkeiten auf dem Buffet zu entdecken: Selbstgebackene Brötchen, Paprikacreme, Kokos-Cashew-Creme, Zitronen-Mohn-Kuchen, Beeren Crumble und und und! Eine Komposition, die ihre 14,90 Euro auf jeden Fall wert ist. Kaffee, Tee & andere Getränke müsst ihr nebst den Smoothies vom Buffet separiert ordern, aber auch dieses gibt’s zu fairen Preisen und mit Mandel-, Hafer- oder Sojamilch als Option zu ein und demselben Preis.

Und noch ein toller Hinweis: Bei Mana Glow Food könnt ihr abends auch Essen retten! Denn das Restaurant ist Teil der „Too Good to Go“-Community und so könnt ihr per App jeden Tag was Gutes tun & Reste vor dem Wegwerfen retten!

Belziger Straße 34, 10823 Berlin-Schöneberg

http://mana-food.de

Über Briefkastenliebe

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Briefkastenliebe – das ist Franzis kleiner Neologismus, der seit Februar 2016 auch in Blog-Form gepflegt wird. Aufgeschrieben wird, was auf dem Herzen brennt – vorrangig Hauptstadtliebleien aus dem Tindergarten sowie meine Highlights der Café-Landschaft Berlins & auch Kölns.

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Black Coffee Pharmacy – Bonn

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Als ich vor kurzem die Coffee Pharmacy in der Bonner Südstadt besucht habe, war es tatsächlich noch so warm, dass man Kaffee und Kuchen auf den Sitzbänken vor dem Laden genießen konnte; ein toller Ort, um das Treiben auf der Straße zu beobachten, mittendrin und trotzdem entspannt.

Einladend ist aber auch der Innenbereich des kleinen Cafés, das seit drei Jahren am Bonner Talweg beheimatet ist und seine Gäste mit diversen Kaffeespezialitäten, einer großen Auswahl an Kuchen, Torten und Desserts sowie einigen herzhaften Speisen (je nach Tagesangebot) und Snacks versorgt. Zum Frühstück gibt es Croissants, selbstgemachte Müslis und Obstsalate.

Das Ambiente der Coffee Pharmacy (neben der sich übrigens tatsächlich eine Apotheke befindet) ist industrial design-mäßig modern, aber durch die vielen Holzelemente, Sitzkissen etc. durchaus gemütlich. Ein witziges Detail ist die kleine Empore mit zwei kleinen Tischen und einem Sessel inklusive Leselampe – ein begehrtes Plätzchen mit Blick auf den Laden und seine Gäste.

Zum wichtigsten Teil – Kaffee und Kuchen! Für uns gab es Flat White plus Zimtschnecke und Cappuccino (ebenfalls im Glas) zum Zitronenkuchen. Die Bohnen bezieht das Café von der Kölner Rösterei Heilandt – eine ausgezeichnete Wahl, selbstredend. Beide Kaffeespezialitäten waren sehr gut zubereitet, auch das hausgemachte Gebäck war lecker, wenngleich der Zitronenkuchen für meinen Geschmack etwas saftiger hätte sein können. Wasser mit Minze und Orange, wahlweise auch mit Ingwer, kann man sich selbst nehmen – perfekt.

Die Black Coffee Pharmacy ist definitiv einen weiteren Besuch wert, sowohl wegen des guten Kaffees, als auch wegen der zahlreichen Leckereien (darunter einige italienische Dolci!), die ich in der Kuchenvitrine gesehen habe… Und nicht zu vergessen auch wegen der freundlichen Mädels hinter der Theke, die einem schon beim Betreten des Cafés das Gefühl geben, hier herzlich willkommen zu sein.

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Bonner Talweg 46b, 53113 Bonn

Website Black Coffee Pharmacy

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Café Lukha und Herr Landmann – Köln

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Vor einer Weile habe ich das Familien-Café Lukha und Herr Landmann besucht – vielen vielleicht noch bekannt als „Emi und Herr Landmann“ auf der Lanmannstraße in Köln Ehrenfeld. Im Juni wurde es neu eröffnet und ist nun nach dem Sohn von Inhaberin Nina, Lukha, benannt. Neben der Namensänderung gibt es auch Veränderungen im Angebot des Cafés: Zu den Veranstaltungen für Groß und Klein gehören In- und Outdoor-Trödel an Sonntagen ebenso wie Motto-Lesestunden, weitere Events sind in Planung.

Dass Kinder hier nicht nur willkommen sind, sondern im Mittelpunkt stehen, wird gleich beim Betreten des überaus geräumigen und modern gestalteten Cafés klar: Hier gibt es keine „Spielecke“ – überall darf gespielt, gemalt, gelesen und auch getobt werden. Eine Rutsche, kleine Indianerzelte, Spielküche, Bücher und vieles mehr machen den Aufenthalt für die Kleinen zum Erlebnis. Platz zum Bobbycarfahren gibt es genug, desweiteren eine riesige Sofaecke, die zum Beispiel stillenden Müttern eine komfortable Sitzgelegenheit bieten soll (aber auch sonst super bequem ist).

Zum kulinarischen Angebot gehören Kaffee, wechselnde Kuchen, Waffeln, Eis (von Eisfeld, super!) und auch herzhafte Kleinigkeiten. Ninas Wurzeln liegen in Georgien, sodass neben den georgischen Antipasti weitere Köstlichkeiten dieser Richtung in Planung sind; außerdem bietet das Café Frühstück an. Wir konnten dem Duft nach frischen Waffeln nicht wiederstehen, dazu gab es Cappuccino (mit Milch als auch mit Hafermilch von Oatly) – getestet und für lecker befunden wurden außerdem Stachelbeerkuchen und die Rhabarberlimo. Für die ganz Kleinen gibt es u.a. Babynahrung in Gläschen.

Die Preise bei Lukha und Herr Landmann sind echt fair und man kann hier auch am Wochenende entspannt – und bis 20.00 Uhr! – sitzen und quatschen. Eindeutige Empfehlung jedoch, dies in Begleitung mindestens eines Kindes zu tun – sonst würde man sich vermutlich doch etwas fehl am Platz fühlen ;-)

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Landmannstraße 4, 50823 Köln

facebook lukha und herr landmann

Website

Benedict – Berlin

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„All about Breakfast“ lautet der Slogan des seit Ende 2016 in Berlin Charlottenburg beheimateten Benedict und beschreibt genau, worum es hier geht: Frühstück – aus aller Welt, rund um die Uhr, und das tatsächlich an jedem einzelnen Tag der Woche!

Die Berliner Filiale der seit 2006 in Tel Aviv beheimateten Restaurantkette ist die erste außerhalb Israels und hat einen echten Hype ausgelöst: Die Kombination aus allen nur denkbaren internationalen Frühstücksgerichten, stylischem urban jungle Interieur und eben der Möglichkeit, hier rund um die Uhr verweilen zu können, zieht von Hipstern, Familien, jungen Paaren, großen Cliquen bis hin zu gesetzten Herren viele Menschen an. Auch die in Berlin ansässige Prominenz schaut gerne mal vorbei – dementsprechend gut besucht ist der Laden, vor allem um die Brunch-Zeit. Reservierungen sind erst ab 16.00 Uhr möglich, sodass man vormittags auf jeden Fall mit einer längeren Wartezeit rechnen muss!

Die lässt sich bei einem ersten Kaffee in der Lobby des zugehörigen Max Brown Hotels vertreiben, in der sich auch die angeschlossene Bäckerei des Benedict befindet. Hier gibt es ofenfrisches Gebäck, Brote und andere Köstlichkeiten für zu Hause zu kaufen. Wird einem schließlich der Sitzplatz an einem der großen Tische zugeteilt, folgt die Qual der Wahl aus der Frühstückskarte: Zur Auswahl steht von süß bis herzhaft so einiges, allen voran die namensgebenden Eggs Benedict, aber auch veganes Müsli, Avocado Bagels, French Toast, Entrecote, Vietnamesisches Omelette und vieles mehr…

Wir entschieden uns für Granola mit frischen Früchten und Joghurt, Blaubeer-Pancakes mit Ahornsirup, dazu gab’s einen Brotkorb, Kaffee und frisch gepressten Saft. Der Brotkorb überzeugte danke einer Auswahl an frisch gebackenen Brötchen, die nach Bedarf nachgereicht werden, und selbstgemachter Marmelade, Butter und Nutella. Für 5,- € ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Das trifft auch auf die wahnsinnig leckeren Pancakes und das Granola zu, die mit 6,- bzw. 7,50  € für mein Empfinden etwas teurer, aber letztlich so gut gemacht und sättigend sind, dass auch dieser Preis in Ordnung geht.

Hype hin oder her – ich kam mit hohen Erwartungen ins Benedict, die nicht enttäuscht wurden. Ob man bereit ist, bis zu einer Stunde oder länger auf einen Platz zu warten, muss jeder für sich entscheiden – belohnt wird man in jedem Fall mit einem professionellen Service, Essen in hoher Qualität und einem Ambiente, in dem jedes Detail (bis hin zur Handlotion in den Waschräumen) stimmig ist.

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Uhlandstraße 49, 10719 Berlin

Website Benedict Berlin

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Café Wohnraum – Köln

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Gründe gibt es viele, dem charmanten Kölner Stadtteil Nippes einen Besuch abzustatten – nette Leute, schöne Straßen mit tollen Altbauten, interessante kleine Läden und nicht zuletzt die stetig wachsende Anzahl an hervorragenden kulinarischen Locations. Mitten auf der Neusser Straße, die einmal quer durch Nippes führt, liegt das Café Wohnraum – für mich nach wie vor der Hauptgrund, immer wieder in dieser Gegend aufzuschlagen.

Da wäre nämlich zum einen die Speise- und Getränkekarte (siehe Website) die es mir angetan hat: Vom opulenten Frühstück mit sämtlichen optionalen Extras wie Hummus oder Ziegenkäse, über Bagels, Salate und den berühmten Stullen (Stichwort: Krustenbrot!) bis hin zu einer feinen Auswahl an Kuchen gibt es hier einfach alles. Das Angebot an guten Schamong-Kaffeespezialitäten, Smoothies, Limos und Tee komplettiert das Ganze. Saisonal bietet das Café auch Eiskaffee, Frappé und Co. an – also falls der Sommer nochmal vorbeischaut…

Dann übrigens sind die Plätze draußen vor dem Laden ideal – hier gibt es Stühle mit gemütlichen Sitzkissen, Sonnenschirme und natürlich die Möglichkeit, dem Treiben auf der Neusser Straße zuzusehen. Der große Innenbereich mit zweiter Etage ist nicht weniger reizvoll, denn hier erwartet einen die absolute Gemütlichkeit: Backsteinwände, Holzmöbel, das Sofa am Kamin und die Lampenschirme bilden ein rundes Ganzes, die großen Fenster sorgen gleichzeitig für eine helle Atmosphäre. Im Café Wohnraum findet man dank der Größe auch nahezu immer einen Platz; nicht ganz unwichtig wenn man ein Coffee-Date plant…

Besonders hervorzuheben sind übrigens die Mitarbeiter, die ich bisher immer freundlich erlebt habe. Sie beraten Gäste auch gerne bei der Wahl des richtigen Kuchens – zum Devil’s Food Cheesecake muss ich auch gar nicht mehr viel sagen, oder? ;-)

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Website Café Wohnraum

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Madame Tartine – Köln

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In Köln Ehrenfeld, relativ weit oben an der Venloer Straße, befindet sich seit rund zwei Jahren das Café-Bistro Madame Tartine. Klein, französisch und zauberhaft.

Für ein spätes Frühstück ist das Café eine ausgezeichnete Wahl, denn selbiges gibt es hier ohne zeitliche Beschränkung. Wer zudem als Start in den Tag luftige Croissants, leckere „Pains au chocolat“ und ausgezeichneten Cappuccino (Heilandt) genau so schätzt wie ich, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Für Liebhaber eines herzhaften Frühstücks stehen diverse Tartine-Varianten, zum Beispiel mit Gorgonzola, Quiches und Suppen auf der Karte. Die ist insgesamt eher klein, aber mit Bedacht ausgewählt – ein üppiges Überangebot, z.B. an Getränken, sucht man hier vergebens. Das widerum erleichtert einerseits die Entscheidung (als Saft gibt es: frischgepressten Orangensaft), man bekommt außerdem wirklich hochwertige und größtenteils hausgemachte Produkte mit einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis.

Das Ambiente bei Madame Tartine ist ein gelungener Mix aus rustikal und retro, Ehrenfeld und Frankreich. Als sehr angenehm habe ich außerdem den Service empfunden: freundlich, unaufdringlich und dennoch aufmerksam. Auch während eines ausgedehnten Brunches hatten wir das Gefühl, alle Zeit der Welt an unserem Tisch verweilen zu können.

Da kommt man gerne wieder – vor allem, weil noch sämtliche Kuchenvariatonen getestet werden müssen. Und die wechselnden Tagesangebote. Und die hausgemachte Citronnade. Madames Klassiker, den Lemon & Lavendel Cheesecake, gibt es übrigens gerade im Glas. Hach.

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Venloer Straße 432, 50825 Köln

facebook madame tartine

Heimisch – Köln

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Zum Jahresende gibt es eine Neuvorstellung aus Köln Deutz, passenderweise zu meinem rechtsrheinisch geprägten Alltag und ganz unter dem Motto „so schön kann es auf der Schäl Sick sein“! Neben meinen Favoriten Saint Louis und Villa Mathilde gibt es mit Heimisch seit August diesen Jahres einen guten Grund mehr, in Deutz vorbeizuschauen.

Am Fuße der Deutzer Freiheit gelegen bietet das Café/Bistro seinen Gästen ein vielfältiges Angebot sowie großzügigen Platz, verteilt auf gleich zwei Etagen: Im unteren Bereich sitzt man in Sichtweite der Theke und kann zugleich das Treiben auf der Straße beobachten. Im oberen Stockwerk hat man die Wahl zwischen gemütlichen 50-er Jahre Sesseln an kleinen Tischen und den Sitzmöglichkeiten an einem langen, wunderschön rustikalen Holztisch. Sehr gelungen übrigens, diese Kombination aus modernem, hellem Ambiente und sowohl zeitgemäß kühlen, als auch Retro-Elementen.

Das kulinarische Angebot von Heimisch steht unter dem Motto“Kaffee & Regionales“ und reicht vom Frühstück über herzhafte Snacks (geröstete belegte Brote, lecker!), Salate bis hin zu Kuchen und Kaffee – der stammt aus der Ehrenfelder Rösterei Van Dyck, während die Milchprodukte von einem Bauernhof aus Witzhelden und Backwaren vom Vollkorn-Bäcker in Hennef kommen, um nur einige Beispiele für Regionales zu nennen. Kaffee, Milch, Honig und andere Kleinigkeiten gibt es auch für zu Hause zu kaufen.

Bei unserem Besuch fiel die Wahl auf einen herzhaften Käsekuchen (quasi Quiche) mit Karotten und Rotkohl und auf zwei Joghurt/Müsli-Variationen im Glas. Beides lecker, vor allem aber die Quiche herausragend! Dazu gab es natürlich Kaffee (geschmacklich top) und – weil uns die Kölner Softdrinks so sympathisch waren – gleich noch zwei Limonaden dazu. Das „Kölsche Wasser“ Grapefruit ist ein echt pinker Hingucker, mir persönlich aber zu süß. Die Limo von „Djahé“ mit Maulbeeren und Ingwer dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen, ist aber wiederum für Ingwerliebhaber wie mich der Hit :-)

Preislich liegt das Heimisch im oberen Mittelfeld, bietet dafür aber auch ausgezeichnete, saisonale Produkte. Einziges kleines Manko: typisch Deutz hat es am Wochenende nur bis 17.00 Uhr geöffnet, mit Nachmittags-Kaffee & Kuchen muss man sich also etwas sputen… Mir hat das Café mit seinem ganzen Konzept bereits beim ersten Besuch so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall bald wiederkommen werde!

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Deutzer Freiheit 72, 50679 Köln

Website Heimisch

heimisch auf facebook

Café Sehnsucht – Köln

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Meine neueste Entdeckung in Ehrenfeld war vor kurzer Zeit das Café Sehnsucht in der Körnerstraße. An diesem ungwöhnlich heißen Mai-Wochenende verschlug es mich früh abends eher zufällig in diese Seitenstraße, in der ich bisher nur die Rösterei Van Dyck (Bericht folgt) kannte. Von der bezieht das Café Sehnsucht übrigens praktischer- und tollerweise auch seinen Kaffee.

Erwartet habe ich hinter der Fassade zunächst ein kleines, schnuckeliges Café – befürchtet, dass es als ein solches um 18.30 bereits schließen würde. So staunte ich nicht schlecht, als ich ein schnuckeliges, aber durchaus geräumiges Café/Restaurant betrat, das durchgehend von 9.00-1.00 Uhr geöfnnet hat (!) und von Frühstück über Mittagstisch und Kuchen bis zum Abendessen und Sonntagsbraten alles bietet.

Durch den mit Kachelboden versehenen Innenbereich (dunkles Holz, helle Wände, Kirchenfenster-Drucke: super Kombi!) gelangt man über einen lichtdurchfluteten Wintergarten in den Außenbereich, einen gemütlichen Hinterhof: super entspannt gesnoss ich hier meinen Maracuja-Cheesecake mit Cappuccino, umringt von Wohnhäusern und Pflanzen unter einem Kölner Himmel, wie er schöner nicht sein konnte.

Wer Torten und saftige Kuchen liebt, kommt hier voll auf seine Kosten; der Kaffee von Van Dyck ist ohnehin super – und die (Bio-) Backwaren kommen neuerdings von der Ehernfelder In-Bäckerei Zeit für Brot. Alles richtig gemacht!

Und so war es mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch im Café Sehnsucht – ich freue mich, bei einem sommerlichen Abendessen unter freiem Himmel die Speisekarte weiter durchzutesten…

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Körnerstr. 67, 50823 Köln

Website

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