Madame Tartine

madame tartine (1)

In Köln Ehrenfeld, relativ weit oben an der Venloer Straße, befindet sich seit rund zwei Jahren das Café-Bistro Madame Tartine. Klein, französisch und zauberhaft.

Für ein spätes Frühstück ist das Café eine ausgezeichnete Wahl, denn selbiges gibt es hier ohne zeitliche Beschränkung. Wer zudem als Start in den Tag luftige Croissants, leckere „Pains au chocolat“ und ausgezeichneten Cappuccino (Heilandt) genau so schätzt wie ich, ist hier definitiv an der richtigen Adresse. Für Liebhaber eines herzhaften Frühstücks stehen diverse Tartine-Varianten, zum Beispiel mit Gorgonzola, Quiches und Suppen auf der Karte. Die ist insgesamt eher klein, aber mit Bedacht ausgewählt – ein üppiges Überangebot, z.B. an Getränken, sucht man hier vergebens. Das widerum erleichtert einerseits die Entscheidung (als Saft gibt es: frischgepressten Orangensaft), man bekommt außerdem wirklich hochwertige und größtenteils hausgemachte Produkte mit einem angemessenen Preis-Leistungsverhältnis.

Das Ambiente bei Madame Tartine ist ein gelungener Mix aus rustikal und retro, Ehrenfeld und Frankreich. Als sehr angenehm habe ich außerdem den Service empfunden: freundlich, unaufdringlich und dennoch aufmerksam. Auch während eines ausgedehnten Brunches hatten wir das Gefühl, alle Zeit der Welt an unserem Tisch verweilen zu können.

Da kommt man gerne wieder – vor allem, weil noch sämtliche Kuchenvariatonen getestet werden müssen. Und die wechselnden Tagesangebote. Und die hausgemachte Citronnade. Madames Klassiker, den Lemon & Lavendel Cheesecake, gibt es übrigens gerade im Glas. Hach.

madame tartine (3)madame tartine (7)madame tartine (8)madame tartine (9)madame tartine (4)madame tartine (5)madame tartine (2)madame tartine (6)madame tartine (11)

Venloer Straße 432, 50825 Köln

facebook madame tartine

Hinz & Kunz – Köln

hinz u kunz (6)

Mit Hinz & Kunz ist im Herbst des vergangenen Jahres eine tolle Café Location in Köln Lindenthal entstanden. Bei schönstem Sommerwetter war ich neulich auch endlich dort, wo zuvor noch das Café Cosmic beheimatet war.

Dank des großzügigen Platzangebotes sowohl im Innenbereich als auch außen, gab es trotz Hochbetrieb am Wochenende ein wundervolles freies Plätzchen an der Sonne. Das Café liegt von Pflanzenkübeln geschützt und etwas zurückgesetzt an der Kreuzung Schallstraße/Hans-Sachs-Str. mit Blick auf die Dürener Straße. Eine gelungene Kombi aus mittendrin und trotzdem ruhig und entspannend.

Auf der Karte stehen neben Frühstücksvariationen (am Wochenende bis 14.00 Uhr) eine große Auswahl an herzhaften Köstlichkeiten wie Flammkuchen mit Ziegenkäse und Feigen oder Folienkartoffeln mit Champignons und Salat (Mo.-Fr.), sowie Kuchen und jede Menge Getränke: neben hausgemachten Limonaden erfreuen sich augenscheinlich auch Hugo und Aperol Spritz großer Beliebtheit beim Lindenthaler Publikum.

Die Kaffeespezialitäten stammen aus der Rösterei Heilandt und schmecken erwartungsgemäß hervorragend. In der Kuchen-Vitrine lachte mich sofort das Bananenbrot an; weil ich das als großer Fan jedoch bereits allzu oft backe/konsumiere, fiel die Entscheidung bei diesem Besuch auf den Käsekuchen. Es kam ein großes Stück, hübsch angerichtet – die Kombi aus Krokant-Boden und cremiger Füllung war mir persönlich etwas zu viel des Süßen, wird aber ganz sicher ihre berechtigten Fans haben.

Im Hinz & Kunz werden sich all diejenigen besonders wohl fühlen, die ein modernes Ambiente – mit erfrischend eigenständigem Design aus industriell und rustikal – mögen und Wert auf guten Service legen. Ich komme auf alle Fälle gerne wieder.

hinz u kunz (2)hinz u kunz (4)hinz u kunz (7)hinz u kunz (8)hinz u kunz (1)hinz u kunz (3)hinz u kunz (5)

Schallstraße 34, 50931 Köln

Website Hinz & Kunz

facebook hinz und kunz

Van Dyck – Köln

van dyck (8)

Wer in Köln regelmäßig Kaffee konsumiert, kommt an Van Dyck schon lange nicht mehr vorbei. Der aus biologischem Anbau stammende, fair gehandelte Kaffee wird in immer mehr Cafés serviert – geröstet wird er seit 2010 auf der Körnerstraße im Herzen von Ehrenfeld. Die Rösterei ist zugleich eine Espressobar, deren Charme darin besteht, dass sie im ehemaligen Frisuersalon „Figaro von Ihrefeld“ untergebracht ist. Die klassische Frieseur-Optik von damals dominiert hier gezielt: Im Inneren schmücken Kacheln Boden und Wände, eine Theke zieht sich an der langen Wand entlang, davor hohe Dreh-Hocker. Man kann sich die Fön-Hauben über den Plätzen nur zu gut vorstellen.

Während man im Innenbereich, in dem sich Regale mit Kaffee, diverses Zubehör sowie eine kleine Vitrine mit Gebäck befinden, wohl eher einen schnellen Espresso zu sich nehmen wird als einen ausgedehnten Kaffeenachmittag zu zelebrieren, lässt es sich vor dem Geschäft an einigen wenigen Plätzen ganz gemütlich sitzen. Vom Bürgersteig aus beobachtet man das Treiben auf der einerseits ruhigen, aber auch wuseligen Körnerstraße mit ihren vielen neuen Geschäften und inspirierten Menschen (leider gehört im Moment auch eine Baustelle dazu, die aber zu verkraften ist).

Das Angebot umfasst neben den gängigen Kaffeespezialitäten – hervorragend in Qualität und Geschmack, versteht sich – eine Auswahl an kalten Getränken und Gebäck (auch vegan/glutenfrei) sowie saisonale Specials. Momentan gibt es Cold Brew Coffee, wahlweise mit Zitronensorbet, und weitere geeiste Variationen.

Mittlerweile gibt es in Köln Mülheim einen weiteren Standort von Van Dyck in der Schanzenstraße – den möchte ich demnächst auch endlich besuchen (leider nur Mo.-Fr. geöffnet).

van dyck (7)van dyck (4)van dyck (2)van dyck (5)van dyck (6)van dyck (9)

Körnerstraße 43, 50823 Köln

Van Dyck Website

facebook van dyck

Popolo – Mykonos Stadt

popolo (6)

Zugegebenermaßen liegt dieses schnuckelige Café nicht gerade um die Ecke… Wer aber möglicherweise seinen nächsten Urlaub auf der zauberhaften Insel Mykonos verbringt, dem sei das Café Popolo wärmstens ans Herz gelegt.

Im Vergleich zu vielen anderen Griechischen Inseln auf denen ich war ist Mykonos ziemlich teuer: Ein Cappuccino für 4 € oder Cheesecake für 8 € (!) sind hier keine Seltenheit. Gerade vorne am Hafen ist es oft teuer, während der Service im ein oder anderen Café zu wünschen übrig lässt. Ein heißer Tipp sind daher die kleineren, labyrinthartigen Gässchen im Inneren der Hauptstadt, in denen sich neben noblen Boutiquen wunderschöne kleine Cafés verbergen. Das Café Popolo ist nur eine Parallelstraße von der Hafenprommenade entfernt – Straßennnamen oder Hausnummern findet man hier quasi nicht, also am besten fragen :-)

Das Café setzt sich zusammen aus einem kleinen Innenbereich mit Theke und einer Vitrine, in der sich die leckersten Dinge stapeln, und dem kleinen (hier ist wohlgemerkt fast alles klein) Außenbereich. Eine winzige, fast unwirkliche Gasse, die aber tatsächlich um die Ecke weiter ins Gewirr der Sträßchen führt, durchkreuzt das Ganze und verleiht dem Popolo seinen Straßencafé-Charme.

Auf der Karte stehen Salate und Sandwiches, die mit rund 8 € nicht ganz günstig sind, dafür aber mit den hochwertigsten saisonalen Zutaten belegt werden; außerdem bietet das Café Frühstück an, alles auch zum Liefern. Ich selbst war hier oft einfach zum Kaffeetrinken – es gibt nichts entspannenderes, als in dieser malerischen Kulisse zu sitzen und einen typisch Griechischen Frappé zu schlürfen. Mit 3 € ist der für Mykonos-Verhältnisse absolut im Rahmen, vor allem weil er trotz self-service vom freundlichen Inhaber gebracht wird mit einem Glas Wasser sowie Butterkeksen inklusive daherkommt! Ein Kännchen Tee kostet sogar nur 2 €.

Der Geheimtipp zum Seele-Baumeln-Lassen ist übrigens der Platz auf der Fensterbank vor dem Café… Hach Urlaub, was warst du schön.

popolo (1)popolo (4)popolo (7)popolo (3)popolo (2)

Drakopoulou St 18, 84600 Mykonos

Website Popolo

facebook cafe popolo

Café Lichtenberg – Köln

lichtenberg (6)

Das bio-zertifizierte Café/Restaurant Lichtenberg gehört definitiv zu einem meiner bevorzugten Anlaufpunkte, wenn ich in der Kölner Innenstadt unterwegs bin und während einer Shopping-Tour Lust auf Kaffee und Kuchen bekomme. Ganz in der Nähe vom Neumarkt gelegen, bietet das große Café neben richtig gutem Kaffee ein schönes Ambiente: auf den ersten Blick elegant, mit Flügel, Kronleuchter und integrierter Wein-Bar, gleichzeitig entspannt und bodenständig (nicht nur bei näherer Betrachtung der von Kölner Künstlern entworfenen Kronleuchter, die aus Plastik-Geschirr gefertigt sind).

Dank der riesigen Glasfront ist der geräumige Innenbereich schön hell, durch die Fenster fällt der Blick auf die mediterran anmutende Terasse mit Olivenbäumchen, auf der man dank Decken und Heizstrahlern auch bei kühleren Temperaturen sitzen kann (und demächst sowieso wieder bei frühlingshaftem Sonnenschein).

Besonderen Wert wird hier auf die Herkunft und Qualität der Produkte gelegt, was man definitiv schmeckt: Der fair gehandelte Bio-Kaffee beispielsweise (moxxa, von einer mexikanischen Kooperative importiert und in Köln geröstet) schmeckt in Kombination mit der Bio-Milch einfach nur sensationell! Für umfassende Infos zu den Produkten lohnt sich ein näherer Blick auf die Website: von Kräutern und Gemüse über Eier, Hähnchen, Rinder bis hin zu den Weinen lässt sich die Herkunft so ganz genau nachvollziehen – hier weiß man also, was auf den Teller bzw. ins Glas kommt.

Kaffee und Kuchen liegen preislich im etwas höheren Mittelfeld, was aber, gerade wenn man den hohen Anspruch des Cafés kennt, gerechtfertigt ist. Neben dem Limetten Cheesecake auf Vollkornboden (dezent limettig, schön cremig und einfach hübsch) ist die Schoko-Tarte empfehlenswert für alle, die es süß und wuchtig mögen.

Aufmerksamer und professioneller Service runden das Ganze ab und machen das Café Lichtenberg für mich zum Top Tipp in der Kölner Innenstadt.

Übrigens: Regelmäßig finden hier Konzerte statt, und: täglich bis 24.00 Uhr geöffnet! ;-)

lichtenberg (7)lichtenberg (10)lichtenberg (1)lichtenberg (11)lichtenberg (5)lichtenberg (2)lichtenberg (4)

Richmodstraße 13, 50667 Köln

Café Lichtenberg Website

facebook lichtenberg

CafeCafe – Köln

cafecafe-14

In Ehrenfeld habe ich vor kurzem mal wieder bei CafeCafe vorbeigeschaut, das neben seinem Standort auf der Venloer Straße – und damit mittendrin in Ehrenfeld – auch auf der Aachener im Belgischen Viertel vertreten ist.

Bei meinem vorherigen Besuch konnte man tatsächlich noch im Freien sitzen, Frappé-schlürfend, und dem bunten Treiben auf der Straße zusehen; momentan ist das eher durch die große Fensterfront und von innen heraus zu empfehlen, aber der Frühling ist ja nicht mehr weit…

Es ist nicht ganz leicht, bei CafeCafe einen Sitzplatz zu bekommen, denn der Laden ist eher klein und immer gut besucht – ich hatte meistens Glück und wenn man erstmal sitzt, kommt trotz der vielen (insgesamt eher jüngeren) Gäste absolute Gemütlichkeit auf. Ob zum Zeitunglesen, Quatschen oder Arbeiten ist das Café ein schöner und entspannter Ort mit lässiger Ehrenfelder Stadtatmosphäre drumherum. Die Bedienung nimmt sich ihre Zeit, ist aber immer freundlich und gelassen, und vor allem: wer hier zum Kuchenessen kommt, braucht selbst erstmal eine ganze Weile, um sich bei der leckeren Vielfalt an Torten und Co. zu entscheiden – so ging es uns zumindest.

Die Wahl fiel schließlich auf einen Birnenkuchen und ein Stück Devil’s Food Cake – die absolute Bombe, sowohl geschmacklich als auch was die geschätzte Kalorienzahl angeht: ein Muss für jeden Schoko- und American Cheesecake Liebhaber. Und wer das üppige Stück nicht schafft, lässt es sich am besten einpacken und hat zu Hause gleich nochmal etwas davon ;-)

Neben Kuchen und Cookies bietet das Café eine große Auswahl an Bagels, Focaccias, Sandwiches, Suppen und Salaten, sowie Smoothies etc. – geöffnet ist bereits ab 8.00 Uhr (am Wochenende ab 10.00 Uhr), sodass hier auch ein Frühstück durchaus empfehlenswert ist.

cafecafe-8cafecafe-6cafecafe-5cafecafe-9cafecafe-10cafecafe-1cafecafe-7cafecafe-13

Venloer Str. 206, 50823 Köln

cafecafe ehrenfeld fb

Website CafeCafe

Kaffee & Kuchen – Köln

kaffee-und-kuchen-2

An einem dieser zuletzt regnerischen und eher düsteren Samstage machte ich mich Richtung Friesenplatz auf, um ein neues Kölner Café zu testen. Kaffee & Kuchen – was für ein schlichtweg treffender und schöner Name – war da gar nicht mal die erste Wahl, und dennoch die beste Entscheidung des Tages: Während der ein oder andere Laden nämlich entweder restlos überfüllt war oder schon bald Feierabend hatte, fand ich auf der Venloer Straße ein schönes (und warmes!) Plätzchen und war ganz erfreut, hier auch am Wochenende bis 19.00 Uhr verweilen zu können.

In der Vitrine lachten mich diverse Kuchen, Cookies und Torten an; die Wahl fiel auf Bananenbrot, welches auf Wunsch kurz angeröstet wird und das, wie ich finde, ja immer schon ein bisschen Sonnenschein in den Tag zaubert! Dazu gab es Cappuccino, der wirklich ausgesprochen gut war. Kaffee, Kuchen und Co. – „homemade with love“ – werden serviert, an der Theke steht Wasser zur Selbstbedienung bereit (ein Pluspunkt, gehört meiner Meinung nach in jedes Café).

Die Grundfläche des Ladens ist gar nicht mal so hoch, die Höhe macht hier die Größe aus – sowohl im unteren Bereich als auch auf der Empore mit Blick auf den pompösen Kronleuchter, der dem Ganzen eine augenzwinkernde Noblesse verleiht, sitzt man schön und nicht allzu gedrängt. Die Atmosphäre ist zudem weder trubelig noch zu laut, sodass sich hier tatsächlich sehr entspannt verweilen lässt.

Erst spät entdeckte ich übrigens all die herzhaften Köstlichkeiten in einer zweiten Vitrine – Salate und lecker aussehende Quiches, allein deretwegen sich ein weiterer Besuch lohnen wird!

kaffee-und-kuchen-4kaffee-und-kuchenkaffee-und-kuchen-3kaffee-und-kuchen-5

Venloer Straße 19, 50672 Köln

Kaffeeundkuchen.net

kaffeeundkuchen facebook

Gastbeitrag: Kölner Lieblinge – Franzis Top 3 Cafés

Kölle, Du bes e Jeföhl! Oh ja, wenngleich ich insbesondere während meiner ersten Monate in Köln so manchen Moment der Hassliebe mit der Rheinmetropole ausgefochten habe, so kann ich retrospektiv betrachtet diese Zeile der Höhner nur unterschreiben. Aber nicht nur die Stadt an sich ist ein Gefühl, auch die Kölner Cafélandschaft ist eines. Ein Gefühl, welches ich lieben gelernt habe und an dem ich euch in meinem heutigen Gastbeitrag teilhaben lassen möchte. Daher fühlt euch eingeladen, meine Top 3 der Kölner Cafés kennenzulernen!

design2

Spielen & Schlemmen bei FRÄULEIN FRIDA in Ehrenfeld. Auch jenseits der von Cafés überfluteten Venloer Straße, kann man in Ehrenfeld ganz wundervoll Kaffeetrinken gehen. So zum Beispiel bei Fräulein Frida. Einer Kaffeeoase, welche mit unglaublichen Charme vor allem Familien mit Kindern zum Verweilen einlädt. Hier gibt es nebst köstlichstem Karottenkuchen und leckerem Kaffee einen tolle Spielecke für die Kleinen sowie handgemachte Kinderkleidung zum Verkauf.

Aber keine Sorge, fernab der Stoßzeiten von Mutti und Kind, kann Frida auch eine Oase der Ruhe sein, welche ebenso ihren zauberhaften Charme versprüht. Vor allem das Herz der Bedienung ist hier am rechten Fleck und so lohnt der Weg für jeden, der sich auch mal in eine andere Ehrenfelder Straße traut.

Charme & ein tolles Familiencafé gefällig? Dann ab zu Fräulein Frida, Subbelrather Str. 179

design1

Fühl Dich HEIMISCH in Deutz. Aus Perspektive eines Nicht-Kölners betrachtet, ist es ganz schön skurril, dass waschechte Kölner sich kaum auf der Schälsick bewegen. Immerhin hat diese einiges zu bieten und man hat zudem vom „falschen“ Rheinufer die fabelhafte Sicht auf den Dom mit Kulisse des Rheins sowie der Hohenzollernbrücke. Und das ist nur einer der Gründe, weshalb man auch als Vollblutkölner mal gen Deutz & Co pilgern sollte.

Einen weiteren Grund findet ihr direkt auf der Deutzer Freiheit. Seit Spätsommer gibt es dort nämlich eine wunderbare Kaffeeoase mit Namen „Heimisch“. Der Name ist selbstverständlich Programm und wird jedem Besucher herzlichst mit einer guten Tasse Van Dyck-Kaffee serviert. Hier kann man genüsslich schlemmen und obendrein während des Kaffeeplauschs das bunte Treiben auf der Deutzer Freiheit beobachten. Und wem das noch nicht reicht, der kann auch seinen Laptop mitbringen, denn dank Gratis-WLAN kann man im Heimisch auch direkt arbeiten.

Lust auf die Schälsick? Dann bitte hier entlang: Heimisch, Deutzer Freiheit 72-74

design

Nimm Platz am Kamin im CAFÈ WOHNRAUM in Nippes. Das ultimative Veedel der Altbauten und liebevollen Nachbarschaft ist wohl unumstritten Nippes. Hier findet ihr nicht nur regelmäßig tolle Hinterhof-Flohmärkte, sondern auch eines meiner absoluten Lieblinge der Kölner Cafélandschaft: das Café Wohnraum.

Dieses Café ist vor allem ein super Tipp, wenn ihr leckere Stullen essen wollt. Das Frühstück ist einfach zauberhaft und macht vor allem vor dem hauseigenen Kamin Freude! Richtig gelesen, hier könnt ihr eure Stullen am Kamin verspeisen. Eine fabelhafte Sache, die nicht nur urig ist und für mich England-Gefühle weckte, sondern auch richtig lecker sein kann. So genoss ich eine Stulle mit Parmaschinken, Spinat, Ziegenkäse, Balsamico und Honig vorm Kamin und bin noch immer verzückt!

Stulle am Kamin gefällig? Dann bitte ins Café Wohnraum, Neusser Str. 314

design4

Briefkastenliebe das ist Franzis kleine postverliebte Hommage an das Leben. Ich schreibe über das, was mir begegnet, schöne Orte und all jene Herzmomente, die mir so widerfahren. Was in Köln begann wird seit vergangenen Sommer in Berlin fortgeführt und beschäftigt sich mit Cafés, Tinderdates & allerhand Geschichten aus dem Nähkästchen.  Du möchtest noch weitere Café-Tipps für Köln? Dann schau gern mal auf meiner Kaffeeliste vorbei – dort findest Du für jedes Veedel tolle Cafés!

 

Café dein & mein – Köln

dein-mein-2

Für die erste Café Neuvorstellung in diesem Jahr habe ich mich in das wundervolle Kölner Agnesviertel begeben, das mich vor allem wegen seiner schönen Straßen und hohen Altbau-Häuser begeistert. Neben dem Café Elefant beherbergt das Viertel weitere nette Locations, die es zukünftig zu testen gilt…

Im Café dein & mein war es, wie an Wochenenden üblich, gar nicht so leicht einen Platz zu bekommen – ein bisschen Glück gehörte also dazu, dass wir einen Tisch an der schönen Fensterfront ergatterten. Bei den derzeit eisigen Temperaturen war der Wunsch nach etwas warmem dann so übermächtig, dass uns das Tagesangebot – orientalischer Kichererbseneintopf mit Möhren und Paprika – gerade recht kam! Der schön heiß servierte Eintopf kam mit getoasetem Graubrot daher und machte sowohl satt als auch glücklich. Neben wechselnden kleinen Gerichten bietet das Café eine Auswahl frisch belegter Krusties und Kartoffelpfannkuchen an. Die Backwaren stammen vom „Brotspezialisten“ aus dem Agnesviertel und auch was Kaffee (Van Dyck), Tee, Säfte etc. angeht wird Wert auf Regionalität gelegt.

Im Anschluss gab es natürlich Kaffee und Kuchen, wobei letzterer kaum zu bezwingen war: Es handelte sich um eine für mich ganz unbekannte, etwas ausgefallene, aber überraschend gelungene Kreation – ein großes Stück Kirsch-Mohn-Kuchen mit schokoladigem Topping (eher Frischkäse-basiert als sahnig, sehr angenehm). Neben Orangen-Mandelkuchen und Himbeer-Tarte ist auch mein Liebling, Russischer Zupfkuchen, im Angebot. Das schätzen offensichtlich auch die vielen Kuchen-Abholer, sodass sich die Vitrine ganz schnell leert, wenn man nicht aufpasst ;-)

Mein erster Besuch im Café dein & mein war äußerst gelungen, wozu maßgeblich auch die freundliche Kellnerin und die Inhaberin beitrugen, die eine Atmosphäre zum Wohlfühlen kreieren (entgegen mancher Internet-Bewertung ist man hier übrigens sehr wohl kinderfreundlich). Für mich ist das Café definitiv einen zweiten Ausflug wert!

dein-mein-6dein-mein-8dein-mein-5dein-mein-3

Ewaldistraße 24, 50670 Köln

Website dein&mein

Heimisch – Köln

heimisch-4

Zum Jahresende gibt es eine Neuvorstellung aus Köln Deutz, passenderweise zu meinem rechtsrheinisch geprägten Alltag und ganz unter dem Motto „so schön kann es auf der Schäl Sick sein“! Neben meinen Favoriten Saint Louis und Villa Mathilde gibt es mit Heimisch seit August diesen Jahres einen guten Grund mehr, in Deutz vorbeizuschauen.

Am Fuße der Deutzer Freiheit gelegen bietet das Café/Bistro seinen Gästen ein vielfältiges Angebot sowie großzügigen Platz, verteilt auf gleich zwei Etagen: Im unteren Bereich sitzt man in Sichtweite der Theke und kann zugleich das Treiben auf der Straße beobachten. Im oberen Stockwerk hat man die Wahl zwischen gemütlichen 50-er Jahre Sesseln an kleinen Tischen und den Sitzmöglichkeiten an einem langen, wunderschön rustikalen Holztisch. Sehr gelungen übrigens, diese Kombination aus modernem, hellem Ambiente und sowohl zeitgemäß kühlen, als auch Retro-Elementen.

Das kulinarische Angebot von Heimisch steht unter dem Motto“Kaffee & Regionales“ und reicht vom Frühstück über herzhafte Snacks (geröstete belegte Brote, lecker!), Salate bis hin zu Kuchen und Kaffee – der stammt aus der Ehrenfelder Rösterei Van Dyck, während die Milchprodukte von einem Bauernhof aus Witzhelden und Backwaren vom Vollkorn-Bäcker in Hennef kommen, um nur einige Beispiele für Regionales zu nennen. Kaffee, Milch, Honig und andere Kleinigkeiten gibt es auch für zu Hause zu kaufen.

Bei unserem Besuch fiel die Wahl auf einen herzhaften Käsekuchen (quasi Quiche) mit Karotten und Rotkohl und auf zwei Joghurt/Müsli-Variationen im Glas. Beides lecker, vor allem aber die Quiche herausragend! Dazu gab es natürlich Kaffee (geschmacklich top) und – weil uns die Kölner Softdrinks so sympathisch waren – gleich noch zwei Limonaden dazu. Das „Kölsche Wasser“ Grapefruit ist ein echt pinker Hingucker, mir persönlich aber zu süß. Die Limo von „Djahé“ mit Maulbeeren und Ingwer dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen, ist aber wiederum für Ingwerliebhaber wie mich der Hit :-)

Preislich liegt das Heimisch im oberen Mittelfeld, bietet dafür aber auch ausgezeichnete, saisonale Produkte. Einziges kleines Manko: typisch Deutz hat es am Wochenende nur bis 17.00 Uhr geöffnet, mit Nachmittags-Kaffee & Kuchen muss man sich also etwas sputen… Mir hat das Café mit seinem ganzen Konzept bereits beim ersten Besuch so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall bald wiederkommen werde!

heimisch-11heimisch-13heimisch-10heimisch-15heimisch-7heimisch-2heimisch-3heimisch-12

Deutzer Freiheit 72, 50679 Köln

Website Heimisch

heimisch auf facebook