Café Lichtenberg – Köln

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Das bio-zertifizierte Café/Restaurant Lichtenberg gehört definitiv zu einem meiner bevorzugten Anlaufpunkte, wenn ich in der Kölner Innenstadt unterwegs bin und während einer Shopping-Tour Lust auf Kaffee und Kuchen bekomme. Ganz in der Nähe vom Neumarkt gelegen, bietet das große Café neben richtig gutem Kaffee ein schönes Ambiente: auf den ersten Blick elegant, mit Flügel, Kronleuchter und integrierter Wein-Bar, gleichzeitig entspannt und bodenständig (nicht nur bei näherer Betrachtung der von Kölner Künstlern entworfenen Kronleuchter, die aus Plastik-Geschirr gefertigt sind).

Dank der riesigen Glasfront ist der geräumige Innenbereich schön hell, durch die Fenster fällt der Blick auf die mediterran anmutende Terasse mit Olivenbäumchen, auf der man dank Decken und Heizstrahlern auch bei kühleren Temperaturen sitzen kann (und demächst sowieso wieder bei frühlingshaftem Sonnenschein).

Besonderen Wert wird hier auf die Herkunft und Qualität der Produkte gelegt, was man definitiv schmeckt: Der fair gehandelte Bio-Kaffee beispielsweise (moxxa, von einer mexikanischen Kooperative importiert und in Köln geröstet) schmeckt in Kombination mit der Bio-Milch einfach nur sensationell! Für umfassende Infos zu den Produkten lohnt sich ein näherer Blick auf die Website: von Kräutern und Gemüse über Eier, Hähnchen, Rinder bis hin zu den Weinen lässt sich die Herkunft so ganz genau nachvollziehen – hier weiß man also, was auf den Teller bzw. ins Glas kommt.

Kaffee und Kuchen liegen preislich im etwas höheren Mittelfeld, was aber, gerade wenn man den hohen Anspruch des Cafés kennt, gerechtfertigt ist. Neben dem Limetten Cheesecake auf Vollkornboden (dezent limettig, schön cremig und einfach hübsch) ist die Schoko-Tarte empfehlenswert für alle, die es süß und wuchtig mögen.

Aufmerksamer und professioneller Service runden das Ganze ab und machen das Café Lichtenberg für mich zum Top Tipp in der Kölner Innenstadt.

Übrigens: Regelmäßig finden hier Konzerte statt, und: täglich bis 24.00 Uhr geöffnet! ;-)

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Richmodstraße 13, 50667 Köln

Café Lichtenberg Website

facebook lichtenberg

CafeCafe – Köln

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In Ehrenfeld habe ich vor kurzem mal wieder bei CafeCafe vorbeigeschaut, das neben seinem Standort auf der Venloer Straße – und damit mittendrin in Ehrenfeld – auch auf der Aachener im Belgischen Viertel vertreten ist.

Bei meinem vorherigen Besuch konnte man tatsächlich noch im Freien sitzen, Frappé-schlürfend, und dem bunten Treiben auf der Straße zusehen; momentan ist das eher durch die große Fensterfront und von innen heraus zu empfehlen, aber der Frühling ist ja nicht mehr weit…

Es ist nicht ganz leicht, bei CafeCafe einen Sitzplatz zu bekommen, denn der Laden ist eher klein und immer gut besucht – ich hatte meistens Glück und wenn man erstmal sitzt, kommt trotz der vielen (insgesamt eher jüngeren) Gäste absolute Gemütlichkeit auf. Ob zum Zeitunglesen, Quatschen oder Arbeiten ist das Café ein schöner und entspannter Ort mit lässiger Ehrenfelder Stadtatmosphäre drumherum. Die Bedienung nimmt sich ihre Zeit, ist aber immer freundlich und gelassen, und vor allem: wer hier zum Kuchenessen kommt, braucht selbst erstmal eine ganze Weile, um sich bei der leckeren Vielfalt an Torten und Co. zu entscheiden – so ging es uns zumindest.

Die Wahl fiel schließlich auf einen Birnenkuchen und ein Stück Devil’s Food Cake – die absolute Bombe, sowohl geschmacklich als auch was die geschätzte Kalorienzahl angeht: ein Muss für jeden Schoko- und American Cheesecake Liebhaber. Und wer das üppige Stück nicht schafft, lässt es sich am besten einpacken und hat zu Hause gleich nochmal etwas davon ;-)

Neben Kuchen und Cookies bietet das Café eine große Auswahl an Bagels, Focaccias, Sandwiches, Suppen und Salaten, sowie Smoothies etc. – geöffnet ist bereits ab 8.00 Uhr (am Wochenende ab 10.00 Uhr), sodass hier auch ein Frühstück durchaus empfehlenswert ist.

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Venloer Str. 206, 50823 Köln

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Website CafeCafe

Kaffee & Kuchen – Köln

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An einem dieser zuletzt regnerischen und eher düsteren Samstage machte ich mich Richtung Friesenplatz auf, um ein neues Kölner Café zu testen. Kaffee & Kuchen – was für ein schlichtweg treffender und schöner Name – war da gar nicht mal die erste Wahl, und dennoch die beste Entscheidung des Tages: Während der ein oder andere Laden nämlich entweder restlos überfüllt war oder schon bald Feierabend hatte, fand ich auf der Venloer Straße ein schönes (und warmes!) Plätzchen und war ganz erfreut, hier auch am Wochenende bis 19.00 Uhr verweilen zu können.

In der Vitrine lachten mich diverse Kuchen, Cookies und Torten an; die Wahl fiel auf Bananenbrot, welches auf Wunsch kurz angeröstet wird und das, wie ich finde, ja immer schon ein bisschen Sonnenschein in den Tag zaubert! Dazu gab es Cappuccino, der wirklich ausgesprochen gut war. Kaffee, Kuchen und Co. – „homemade with love“ – werden serviert, an der Theke steht Wasser zur Selbstbedienung bereit (ein Pluspunkt, gehört meiner Meinung nach in jedes Café).

Die Grundfläche des Ladens ist gar nicht mal so hoch, die Höhe macht hier die Größe aus – sowohl im unteren Bereich als auch auf der Empore mit Blick auf den pompösen Kronleuchter, der dem Ganzen eine augenzwinkernde Noblesse verleiht, sitzt man schön und nicht allzu gedrängt. Die Atmosphäre ist zudem weder trubelig noch zu laut, sodass sich hier tatsächlich sehr entspannt verweilen lässt.

Erst spät entdeckte ich übrigens all die herzhaften Köstlichkeiten in einer zweiten Vitrine – Salate und lecker aussehende Quiches, allein deretwegen sich ein weiterer Besuch lohnen wird!

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Venloer Straße 19, 50672 Köln

Kaffeeundkuchen.net

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Gastbeitrag: Kölner Lieblinge – Franzis Top 3 Cafés

Kölle, Du bes e Jeföhl! Oh ja, wenngleich ich insbesondere während meiner ersten Monate in Köln so manchen Moment der Hassliebe mit der Rheinmetropole ausgefochten habe, so kann ich retrospektiv betrachtet diese Zeile der Höhner nur unterschreiben. Aber nicht nur die Stadt an sich ist ein Gefühl, auch die Kölner Cafélandschaft ist eines. Ein Gefühl, welches ich lieben gelernt habe und an dem ich euch in meinem heutigen Gastbeitrag teilhaben lassen möchte. Daher fühlt euch eingeladen, meine Top 3 der Kölner Cafés kennenzulernen!

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Spielen & Schlemmen bei FRÄULEIN FRIDA in Ehrenfeld. Auch jenseits der von Cafés überfluteten Venloer Straße, kann man in Ehrenfeld ganz wundervoll Kaffeetrinken gehen. So zum Beispiel bei Fräulein Frida. Einer Kaffeeoase, welche mit unglaublichen Charme vor allem Familien mit Kindern zum Verweilen einlädt. Hier gibt es nebst köstlichstem Karottenkuchen und leckerem Kaffee einen tolle Spielecke für die Kleinen sowie handgemachte Kinderkleidung zum Verkauf.

Aber keine Sorge, fernab der Stoßzeiten von Mutti und Kind, kann Frida auch eine Oase der Ruhe sein, welche ebenso ihren zauberhaften Charme versprüht. Vor allem das Herz der Bedienung ist hier am rechten Fleck und so lohnt der Weg für jeden, der sich auch mal in eine andere Ehrenfelder Straße traut.

Charme & ein tolles Familiencafé gefällig? Dann ab zu Fräulein Frida, Subbelrather Str. 179

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Fühl Dich HEIMISCH in Deutz. Aus Perspektive eines Nicht-Kölners betrachtet, ist es ganz schön skurril, dass waschechte Kölner sich kaum auf der Schälsick bewegen. Immerhin hat diese einiges zu bieten und man hat zudem vom „falschen“ Rheinufer die fabelhafte Sicht auf den Dom mit Kulisse des Rheins sowie der Hohenzollernbrücke. Und das ist nur einer der Gründe, weshalb man auch als Vollblutkölner mal gen Deutz & Co pilgern sollte.

Einen weiteren Grund findet ihr direkt auf der Deutzer Freiheit. Seit Spätsommer gibt es dort nämlich eine wunderbare Kaffeeoase mit Namen „Heimisch“. Der Name ist selbstverständlich Programm und wird jedem Besucher herzlichst mit einer guten Tasse Van Dyck-Kaffee serviert. Hier kann man genüsslich schlemmen und obendrein während des Kaffeeplauschs das bunte Treiben auf der Deutzer Freiheit beobachten. Und wem das noch nicht reicht, der kann auch seinen Laptop mitbringen, denn dank Gratis-WLAN kann man im Heimisch auch direkt arbeiten.

Lust auf die Schälsick? Dann bitte hier entlang: Heimisch, Deutzer Freiheit 72-74

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Nimm Platz am Kamin im CAFÈ WOHNRAUM in Nippes. Das ultimative Veedel der Altbauten und liebevollen Nachbarschaft ist wohl unumstritten Nippes. Hier findet ihr nicht nur regelmäßig tolle Hinterhof-Flohmärkte, sondern auch eines meiner absoluten Lieblinge der Kölner Cafélandschaft: das Café Wohnraum.

Dieses Café ist vor allem ein super Tipp, wenn ihr leckere Stullen essen wollt. Das Frühstück ist einfach zauberhaft und macht vor allem vor dem hauseigenen Kamin Freude! Richtig gelesen, hier könnt ihr eure Stullen am Kamin verspeisen. Eine fabelhafte Sache, die nicht nur urig ist und für mich England-Gefühle weckte, sondern auch richtig lecker sein kann. So genoss ich eine Stulle mit Parmaschinken, Spinat, Ziegenkäse, Balsamico und Honig vorm Kamin und bin noch immer verzückt!

Stulle am Kamin gefällig? Dann bitte ins Café Wohnraum, Neusser Str. 314

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Briefkastenliebe das ist Franzis kleine postverliebte Hommage an das Leben. Ich schreibe über das, was mir begegnet, schöne Orte und all jene Herzmomente, die mir so widerfahren. Was in Köln begann wird seit vergangenen Sommer in Berlin fortgeführt und beschäftigt sich mit Cafés, Tinderdates & allerhand Geschichten aus dem Nähkästchen.  Du möchtest noch weitere Café-Tipps für Köln? Dann schau gern mal auf meiner Kaffeeliste vorbei – dort findest Du für jedes Veedel tolle Cafés!

 

Café dein & mein – Köln

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Für die erste Café Neuvorstellung in diesem Jahr habe ich mich in das wundervolle Kölner Agnesviertel begeben, das mich vor allem wegen seiner schönen Straßen und hohen Altbau-Häuser begeistert. Neben dem Café Elefant beherbergt das Viertel weitere nette Locations, die es zukünftig zu testen gilt…

Im Café dein & mein war es, wie an Wochenenden üblich, gar nicht so leicht einen Platz zu bekommen – ein bisschen Glück gehörte also dazu, dass wir einen Tisch an der schönen Fensterfront ergatterten. Bei den derzeit eisigen Temperaturen war der Wunsch nach etwas warmem dann so übermächtig, dass uns das Tagesangebot – orientalischer Kichererbseneintopf mit Möhren und Paprika – gerade recht kam! Der schön heiß servierte Eintopf kam mit getoasetem Graubrot daher und machte sowohl satt als auch glücklich. Neben wechselnden kleinen Gerichten bietet das Café eine Auswahl frisch belegter Krusties und Kartoffelpfannkuchen an. Die Backwaren stammen vom „Brotspezialisten“ aus dem Agnesviertel und auch was Kaffee (Van Dyck), Tee, Säfte etc. angeht wird Wert auf Regionalität gelegt.

Im Anschluss gab es natürlich Kaffee und Kuchen, wobei letzterer kaum zu bezwingen war: Es handelte sich um eine für mich ganz unbekannte, etwas ausgefallene, aber überraschend gelungene Kreation – ein großes Stück Kirsch-Mohn-Kuchen mit schokoladigem Topping (eher Frischkäse-basiert als sahnig, sehr angenehm). Neben Orangen-Mandelkuchen und Himbeer-Tarte ist auch mein Liebling, Russischer Zupfkuchen, im Angebot. Das schätzen offensichtlich auch die vielen Kuchen-Abholer, sodass sich die Vitrine ganz schnell leert, wenn man nicht aufpasst ;-)

Mein erster Besuch im Café dein & mein war äußerst gelungen, wozu maßgeblich auch die freundliche Kellnerin und die Inhaberin beitrugen, die eine Atmosphäre zum Wohlfühlen kreieren (entgegen mancher Internet-Bewertung ist man hier übrigens sehr wohl kinderfreundlich). Für mich ist das Café definitiv einen zweiten Ausflug wert!

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Ewaldistraße 24, 50670 Köln

Website dein&mein

Heimisch – Köln

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Zum Jahresende gibt es eine Neuvorstellung aus Köln Deutz, passenderweise zu meinem rechtsrheinisch geprägten Alltag und ganz unter dem Motto „so schön kann es auf der Schäl Sick sein“! Neben meinen Favoriten Saint Louis und Villa Mathilde gibt es mit Heimisch seit August diesen Jahres einen guten Grund mehr, in Deutz vorbeizuschauen.

Am Fuße der Deutzer Freiheit gelegen bietet das Café/Bistro seinen Gästen ein vielfältiges Angebot sowie großzügigen Platz, verteilt auf gleich zwei Etagen: Im unteren Bereich sitzt man in Sichtweite der Theke und kann zugleich das Treiben auf der Straße beobachten. Im oberen Stockwerk hat man die Wahl zwischen gemütlichen 50-er Jahre Sesseln an kleinen Tischen und den Sitzmöglichkeiten an einem langen, wunderschön rustikalen Holztisch. Sehr gelungen übrigens, diese Kombination aus modernem, hellem Ambiente und sowohl zeitgemäß kühlen, als auch Retro-Elementen.

Das kulinarische Angebot von Heimisch steht unter dem Motto“Kaffee & Regionales“ und reicht vom Frühstück über herzhafte Snacks (geröstete belegte Brote, lecker!), Salate bis hin zu Kuchen und Kaffee – der stammt aus der Ehrenfelder Rösterei Van Dyck, während die Milchprodukte von einem Bauernhof aus Witzhelden und Backwaren vom Vollkorn-Bäcker in Hennef kommen, um nur einige Beispiele für Regionales zu nennen. Kaffee, Milch, Honig und andere Kleinigkeiten gibt es auch für zu Hause zu kaufen.

Bei unserem Besuch fiel die Wahl auf einen herzhaften Käsekuchen (quasi Quiche) mit Karotten und Rotkohl und auf zwei Joghurt/Müsli-Variationen im Glas. Beides lecker, vor allem aber die Quiche herausragend! Dazu gab es natürlich Kaffee (geschmacklich top) und – weil uns die Kölner Softdrinks so sympathisch waren – gleich noch zwei Limonaden dazu. Das „Kölsche Wasser“ Grapefruit ist ein echt pinker Hingucker, mir persönlich aber zu süß. Die Limo von „Djahé“ mit Maulbeeren und Ingwer dürfte nicht jedermanns Geschmack treffen, ist aber wiederum für Ingwerliebhaber wie mich der Hit :-)

Preislich liegt das Heimisch im oberen Mittelfeld, bietet dafür aber auch ausgezeichnete, saisonale Produkte. Einziges kleines Manko: typisch Deutz hat es am Wochenende nur bis 17.00 Uhr geöffnet, mit Nachmittags-Kaffee & Kuchen muss man sich also etwas sputen… Mir hat das Café mit seinem ganzen Konzept bereits beim ersten Besuch so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall bald wiederkommen werde!

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Deutzer Freiheit 72, 50679 Köln

Website Heimisch

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Café Franck – Köln

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Die Konditorei Café Franck ist ein Ort, den man zu Recht als Kölner Institution bezeichnen kann: Gelegen in Köln Ehrenfeld, versorgt sie ihre Kundschaft seit 1938 mit grandiosen Kuchen und Torten. Tradition spielt hier, auch nach der Übernahme des Cafés 2014 durch neue Inhaber, eine herausragende Rolle – das wird schon beim Betreten der Konditorei klar: Das Ambiente der 50-er bis 70-er Jahre wurde komplett beibehalten und die prägende Einrichtung von der Kuchentheke über die zwei Gasträume ist nicht etwa auf „retro“ gemacht, sondern tatsächlich mal original. Wer in die Karte schaut, wird Zeitungsschnipsel und Werbung aus längst vergangenen Zeiten entdecken, die einen schmunzeln lassen.

Das Angebot reicht vom klassischen Käsekuchen über opulente Baiser-Torten bis hin zu veganen Varianten. Entzückt vom lecker aussehenden Marmorkuchen (den ich mir persönlich ja viel öfter auf den Kuchenkarten mancher Cafés wünschte) entschied ich mich schließlich doch für den schokoladigen Zucchinikuchen. Eine tolle Wahl – der saftige (und zufällig vegane) Kuchen harmonierte perfekt mit dem Cappuccino. Dieser übrigens fantastisch, genau so wie der Espresso. Verwendet werden Bohnen aus einer meiner liebsten Kölner Röstereien, Van Dyck – serviert wurde der Kaffee mit einem kleinen Stückchen Mohnkuchen am Rand, das wiederum ein kleines Highlight für sich war. Mit 3,- € pro Kuchen oder Torte (Marmorkuchen günstiger) bietet das Café Franck ein Top Preis-Leistungsverhältnis.

Wer es ruhiger mag, sollte die Hauptstoßzeiten an Wochenend-Nachmittagen umgehen – ab 17.00 Uhr beruhigt es sich ein bisschen und man hat somit eine größere Auswahl an Plätzen im vorderen Bereich mit Blick auf die tolle Kuchenvitrine (die allerdings zu vortgeschrittener Stunde immer leerer wird) oder im gemütlichen Hinterbereich auf Sesseln.

Auch frühstücken kann man hier sehr gut; Freitags und Samstags ist ab 19.00 Uhr Barbetrieb mit Cocktails und Snacks.

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Eichendorffstraße 30, 50825 Köln

Website

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Espresso lounge – Berlin

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Wer in Kreuzberg Kaffee trinken möchte, hat es wahrlich nicht schwer – auf und um die Bergmannstraße herum beispielsweise reiht sich ein Café ans nächste. Diesmal habe ich mich für die Espressolounge entschieden und den letzten Platz ergattert; offenkundig ist das Café beliebt und die Sitzmöglichkeiten gerade im vorderen Bereich sehr begehrt – kein Stuhl blieb auch nur eine Sekunde lang leer. Man sitzt hier relativ nah beieinander an kleinen Tischen um den Thekenbereich herum, der (auch wegen der Selbstbedienung) ziemlich an eine Italienische Bar erinnert. Es ist eng, aber auch gemütlich und – das ist mir immer wichtig – es ist warm! Ganz Hartgesottene wiederum nehmen auch bei einstelligen Temperaturen im Außenbereich vor dem Café Platz…

Die Menschen, die an der Bar einen Kaffee oder ein Gebäck zum Mitnehmen bestellen, sind ganz unterschiedlich, während ich das Publikum, das hier länger verweilt, eher zur intellektuellen Berliner Schicht zählen würde. Es wird gepflegt diskutiert, seriöse Zeitung gelesen und ich fühlte mich sofort sehr wohl.

Ein Argument, das neben gutem Kaffee und einer Auswahl an Kuchen und anderem Gebäck definitiv für die Espressolounge spricht, sind die fairen Preise – endlich mal kein überteuerter Cappuccino wie anderswo in Berlin; sogar der doppelte Latte Macchiato war für 2,70,- zu haben. Der Blaubeermuffin war mir leider einen Tick zu süß, aber die heiße weiße Schokolade bekommt eine klare Empfehlung für kalte Herbsttage!

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Bergmannstr. 92, 10961 Berlin

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Café Walter – Köln

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Das Café Walter in der Kölner Südstadt ist eins dieser szenigen Cafés, das vor allem denjenigen gefallen dürfte, die es lässig und entspannt mögen. Platz findet man auf Vintage-Sofas, Sesseln oder auf Holzbänken an einem der 6 großen Tische im Innenraum. Dieser ist zwar einerseits überschabar was die Größe angeht, bietet dennoch genügend Platz für Kinderwagen und Co., weshalb man hier des öfteren auch junge Eltern antrifft.

Bestellt wird direkt an der Theke, die aus einer langen Retro-Küchenfront besteht, bestückt mit Kaffeemaschine und Kuchenvitrine, in der es eine kleine aber feine und sehr individuelle Kuchen- bzw. Tortenauswahl gibt. Wir probierten Zitronenkuchen sowie den Vanilla Chai Cheesecake (preislich eher im höheren Mittelfeld), dazu einen Flat White und einen Cortado. Die Kaffeespezialitäten werden mit Bohnen aus Ehrenfelds Rösterei Van Dyck zubereitet, was schonmal sehr gut ist ;-)  Während der Zitronenkuchen mir persönlich etwas zu süß war, hat der würzige Cheesecake mit Walnüssen einen echt guten Eindruck hinterlassen, gerade weil etwas außergewöhnlich!

Im Angebot sind außerdem frischegbackene Waffeln und, was mich immer freut, Limonade von Proviant Berlin.

Das Café Walter ist in meinen Augen zwar nicht das gemütlichste Café Kölns, überzeugt am Ende aber durch die entspannte, fast WG-mäßige Atmosphäre sowie  freundlichen und aufmerksamen Service.

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An der Bottmühle 13, 50678 Köln

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Kritamos – Reutlingen

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Ein kleines Stück Griechenland – diese zugegebenermaßen etwas abgegriffene Umschreibung ist doch das absolut Passendste, wenn es um das Café Bistro Kritamos in Reutlingen (Baden-Württemberg) geht!

Schon von weitem sah ich die Gäste mit Griechischen Frappés an den vollbesetzten Tischen hinter der Nikolai-Kirche sitzen, die zu dem offensichtilich neuen Café im pastellgrünen Eckhäuschen gehören. Tatsächlich, so erfuhren wir im Gespräch mit den überaus freundlichen und augeschlossenen Inhabern, gibt es das Kritamos erst seit vier Monaten. In dieser kurzen Zeit ist es bereits zum Geheimtipp avanciert, wenn es um frische und vor allem authentische Griechische Küche geht, die – wie der Name bereits erahnen lässt – Kretisch beeinflusst ist.

Das Kritamos entspricht schon der Optik nach nicht dem blau-weißen Klischee-Griechen, und so ist auch die Küche weit entfernt von den „Standart“-Angeboten alla Gyros und Co: Auf der Wochenkarte finden sich Gerichte wie Bàmies (Okraschoten), gefüllter Kalmar, überbackene Gígantes (weiße Riesenbohnen), Keftedakia (Fleischbällchen) oder Kichererbsen-Suppe, zudem gibt es eine tolle Auswahl an Salaten. Auf Grund der Öffnungszeiten (9-19 Uhr) empfiehlt sich ein Mittagessen, aber auch ein Kretisches Frühstück hört sich durchaus verlockend an.

Vor und im Café lässt es sich im Rahmen eines Bummels durch das hübsche Städtchen wunderbar entspannen – der Innenbereich ist zwar klein, bietet aber Platz an vielen kleinen Tischen und ist so individuell und liebevoll eingerichtet, dass man unendlich viele Fotos machen könnte…

Beim ersten Besuch gab es erstmal Frappé und eine Alb Schorle (aus Äpfeln und Mineralwasser von der Schwäbischen Alb!) und einen kleinen Griechischen Kuchen; für zu Hause nahmen wir noch ein paar Oliven mit, die es hier neben anderen kleinen Delikatesen zu kaufen gibt. Bei nächster Gelegenheit werde ich aber unbedingt das Essen testen!

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Nikolaiplatz 6, 72764 Reutlingen

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