Café Franck – Köln

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Die Konditorei Café Franck ist ein Ort, den man zu Recht als Kölner Institution bezeichnen kann: Gelegen in Köln Ehrenfeld, versorgt sie ihre Kundschaft seit 1938 mit grandiosen Kuchen und Torten. Tradition spielt hier, auch nach der Übernahme des Cafés 2014 durch neue Inhaber, eine herausragende Rolle – das wird schon beim Betreten der Konditorei klar: Das Ambiente der 50-er bis 70-er Jahre wurde komplett beibehalten und die prägende Einrichtung von der Kuchentheke über die zwei Gasträume ist nicht etwa auf „retro“ gemacht, sondern tatsächlich mal original. Wer in die Karte schaut, wird Zeitungsschnipsel und Werbung aus längst vergangenen Zeiten entdecken, die einen schmunzeln lassen.

Das Angebot reicht vom klassischen Käsekuchen über opulente Baiser-Torten bis hin zu veganen Varianten. Entzückt vom lecker aussehenden Marmorkuchen (den ich mir persönlich ja viel öfter auf den Kuchenkarten mancher Cafés wünschte) entschied ich mich schließlich doch für den schokoladigen Zucchinikuchen. Eine tolle Wahl – der saftige (und zufällig vegane) Kuchen harmonierte perfekt mit dem Cappuccino. Dieser übrigens fantastisch, genau so wie der Espresso. Verwendet werden Bohnen aus einer meiner liebsten Kölner Röstereien, Van Dyck – serviert wurde der Kaffee mit einem kleinen Stückchen Mohnkuchen am Rand, das wiederum ein kleines Highlight für sich war. Mit 3,- € pro Kuchen oder Torte (Marmorkuchen günstiger) bietet das Café Franck ein Top Preis-Leistungsverhältnis.

Wer es ruhiger mag, sollte die Hauptstoßzeiten an Wochenend-Nachmittagen umgehen – ab 17.00 Uhr beruhigt es sich ein bisschen und man hat somit eine größere Auswahl an Plätzen im vorderen Bereich mit Blick auf die tolle Kuchenvitrine (die allerdings zu vortgeschrittener Stunde immer leerer wird) oder im gemütlichen Hinterbereich auf Sesseln.

Auch frühstücken kann man hier sehr gut; Freitags und Samstags ist ab 19.00 Uhr Barbetrieb mit Cocktails und Snacks.

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Eichendorffstraße 30, 50825 Köln

Website

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Espresso lounge – Berlin

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Wer in Kreuzberg Kaffee trinken möchte, hat es wahrlich nicht schwer – auf und um die Bergmannstraße herum beispielsweise reiht sich ein Café ans nächste. Diesmal habe ich mich für die Espressolounge entschieden und den letzten Platz ergattert; offenkundig ist das Café beliebt und die Sitzmöglichkeiten gerade im vorderen Bereich sehr begehrt – kein Stuhl blieb auch nur eine Sekunde lang leer. Man sitzt hier relativ nah beieinander an kleinen Tischen um den Thekenbereich herum, der (auch wegen der Selbstbedienung) ziemlich an eine Italienische Bar erinnert. Es ist eng, aber auch gemütlich und – das ist mir immer wichtig – es ist warm! Ganz Hartgesottene wiederum nehmen auch bei einstelligen Temperaturen im Außenbereich vor dem Café Platz…

Die Menschen, die an der Bar einen Kaffee oder ein Gebäck zum Mitnehmen bestellen, sind ganz unterschiedlich, während ich das Publikum, das hier länger verweilt, eher zur intellektuellen Berliner Schicht zählen würde. Es wird gepflegt diskutiert, seriöse Zeitung gelesen und ich fühlte mich sofort sehr wohl.

Ein Argument, das neben gutem Kaffee und einer Auswahl an Kuchen und anderem Gebäck definitiv für die Espressolounge spricht, sind die fairen Preise – endlich mal kein überteuerter Cappuccino wie anderswo in Berlin; sogar der doppelte Latte Macchiato war für 2,70,- zu haben. Der Blaubeermuffin war mir leider einen Tick zu süß, aber die heiße weiße Schokolade bekommt eine klare Empfehlung für kalte Herbsttage!

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Bergmannstr. 92, 10961 Berlin

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Café Walter – Köln

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Das Café Walter in der Kölner Südstadt ist eins dieser szenigen Cafés, das vor allem denjenigen gefallen dürfte, die es lässig und entspannt mögen. Platz findet man auf Vintage-Sofas, Sesseln oder auf Holzbänken an einem der 6 großen Tische im Innenraum. Dieser ist zwar einerseits überschabar was die Größe angeht, bietet dennoch genügend Platz für Kinderwagen und Co., weshalb man hier des öfteren auch junge Eltern antrifft.

Bestellt wird direkt an der Theke, die aus einer langen Retro-Küchenfront besteht, bestückt mit Kaffeemaschine und Kuchenvitrine, in der es eine kleine aber feine und sehr individuelle Kuchen- bzw. Tortenauswahl gibt. Wir probierten Zitronenkuchen sowie den Vanilla Chai Cheesecake (preislich eher im höheren Mittelfeld), dazu einen Flat White und einen Cortado. Die Kaffeespezialitäten werden mit Bohnen aus Ehrenfelds Rösterei Van Dyck zubereitet, was schonmal sehr gut ist ;-)  Während der Zitronenkuchen mir persönlich etwas zu süß war, hat der würzige Cheesecake mit Walnüssen einen echt guten Eindruck hinterlassen, gerade weil etwas außergewöhnlich!

Im Angebot sind außerdem frischegbackene Waffeln und, was mich immer freut, Limonade von Proviant Berlin.

Das Café Walter ist in meinen Augen zwar nicht das gemütlichste Café Kölns, überzeugt am Ende aber durch die entspannte, fast WG-mäßige Atmosphäre sowie  freundlichen und aufmerksamen Service.

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An der Bottmühle 13, 50678 Köln

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Kritamos – Reutlingen

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Ein kleines Stück Griechenland – diese zugegebenermaßen etwas abgegriffene Umschreibung ist doch das absolut Passendste, wenn es um das Café Bistro Kritamos in Reutlingen (Baden-Württemberg) geht!

Schon von weitem sah ich die Gäste mit Griechischen Frappés an den vollbesetzten Tischen hinter der Nikolai-Kirche sitzen, die zu dem offensichtilich neuen Café im pastellgrünen Eckhäuschen gehören. Tatsächlich, so erfuhren wir im Gespräch mit den überaus freundlichen und augeschlossenen Inhabern, gibt es das Kritamos erst seit vier Monaten. In dieser kurzen Zeit ist es bereits zum Geheimtipp avanciert, wenn es um frische und vor allem authentische Griechische Küche geht, die – wie der Name bereits erahnen lässt – Kretisch beeinflusst ist.

Das Kritamos entspricht schon der Optik nach nicht dem blau-weißen Klischee-Griechen, und so ist auch die Küche weit entfernt von den „Standart“-Angeboten alla Gyros und Co: Auf der Wochenkarte finden sich Gerichte wie Bàmies (Okraschoten), gefüllter Kalmar, überbackene Gígantes (weiße Riesenbohnen), Keftedakia (Fleischbällchen) oder Kichererbsen-Suppe, zudem gibt es eine tolle Auswahl an Salaten. Auf Grund der Öffnungszeiten (9-19 Uhr) empfiehlt sich ein Mittagessen, aber auch ein Kretisches Frühstück hört sich durchaus verlockend an.

Vor und im Café lässt es sich im Rahmen eines Bummels durch das hübsche Städtchen wunderbar entspannen – der Innenbereich ist zwar klein, bietet aber Platz an vielen kleinen Tischen und ist so individuell und liebevoll eingerichtet, dass man unendlich viele Fotos machen könnte…

Beim ersten Besuch gab es erstmal Frappé und eine Alb Schorle (aus Äpfeln und Mineralwasser von der Schwäbischen Alb!) und einen kleinen Griechischen Kuchen; für zu Hause nahmen wir noch ein paar Oliven mit, die es hier neben anderen kleinen Delikatesen zu kaufen gibt. Beim nächster Gelegenheit werde ich aber unbedingt das Essen testen!

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Nikolaiplatz 6, 72764 Reutlingen

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Petit Noir – Köln

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Ins Petit Noir verschlug es mich im Zuge eines Spazierganges durch Köln Sülz eher beiläufig – als wir das kleine freie Tischchen entdeckten, nahmen wir kurzerhand Platz, wohlwissend, wie begehrt Sitzgelegenheiten unter freiem Himmel bei diesem Wetter sind… Man sitzt hier, an der Ecke Zülpicher Straße/Weyertal, auf einfachen Holzstühlen auf dem Bürgersteig und es herrscht eine äußerst entspannte Atmosphäre, in der man einerseits die Ruhe der Seitenstraße genießen und andererseits das Treiben rund um die Kreuzung beobachten kann.

Der Innenbereich ist, bis auf einen opulenten Kronleuchter, schlicht gehalten und eher charmant altbaumäßig als perfekt durchgestylt. In einem Regal entdeckte ich die zahlreichen Dosen mit Kusmi Tee, den ich auch immer wieder sehr gerne trinke.

Zu den Gästen im Petit Noir zählten an diesem Wochenend-Tag vorwiegend Studenten, Grüppchen von Freundinnen und Paare – aber auch wer allein ein Buch lesen oder am Laptop arbeiten möchte, findet die nötige Ruhe. Das Café bietet eine kleine Auswahl an Speisen, wie Suppen und Quiches, und Kuchen. Ich probierte allerdings keinen klassischen Kuchen, sondern ein Pastel de Nata – ein portugiesisches Blätterteig-Törtchen, das mit einer süßen Eigelbcrème gefüllt ist. Mal was anderes und sehr lecker!

Absolut empfehlenswert waren auch der starke Cappuccino sowie der Frappé, der auf Wusch ohne Zucker zubereitet, allerdings mit der Warnung gebracht wurde, dass er bitter sein könnte – ich mag und empfehle ihn aber trotzdem genau so ;-)

Wer übrigens (spanisch-portugiesisch angehauchte) Kaffeespezialitäten mag, findet hier die typischen Varianten mit gezuckerter Kondensmilch.

Das Personal im Café ist lässig entspannt, passend zum unaufgeregten Ganzen des Petit Noir, das vor allem Menschen gefallen wird, die es schlicht und nicht allzu perfekt mögen.

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Weyertal 42, 50937 Köln

 

Leuchte Kaffeebar – Köln

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Viel zu selten verschlägt es mich in die Kölner Südstadt, dabei blüht hier das Kölsche Leben – entspannte Leute, gute Atmosphäre, eine riesge Auswahl an hervorragenden Restaurants und natürlich soo viele tolle Cafés, die noch von mir entdeckt werden wollen!

Die Leuchte Kaffeebar befindet sich auf dem Karolingerring unweit vom Chlodwigplatz und war am vergangenen Wochenende mein Ziel. Wo fange ich an – so viele Eindrücke, die gleich beim Betreten des kleinen, urigen Ladens auf mich einströmten. Zunächst fällt der Blick auf das Herzstück des Cafés: die Bar, auf deren Theke sich die leckersten Dinge stapeln: Chai in allen Sorten von David Rio, Gläser mit Honig, vegane Cookies, selbstgemachte Marmeladen… In den Vitrinen locken Kuchen und Quiches. Hier bin ich schonmal richtig.

Wer den perfekten Sitzplatz sucht, hat – trotz überschaubarer Quadratmeterzahl – die Qual der Wahl: im unteren Bereich sitzt man auf dem Fensterbrett, an niedrigen oder hohen Holztischen, in Sesseln; ins obere Geschoss, auf die Galerie mit Blick nach unten und draußen, führt eine Holzwendeltreppe. Auch hier lassen sich Kaffee und Co. auf Retro-Stühlen und Sofas genießen. Nicht zuletzt kann man dieser Tage auch draußen Platz nehmen und dem Treiben auf der Straße zusehen.

Apropos Retro – bunt zusammengewürfeltes Vintage-Interieur zieht sich von den Lampen bis hin zu Teller und Tassen durch die gesamte Leuchte Kaffeebar. Wer seinen Blick schweifen lässt, wird hier ein originelles Detail nach dem anderen entdecken. Genau das macht den Charme dieses Cafés aus und nichts wirkt dabei gewollt. Diese Lässigkeit schätzen glücklicherweise nicht nur die typischen Großstadt-Hipster, sondern entspannte Menschen aller Art (und aller Altersgruppen). Zu meiner guten Laune an dem Nachmittag trugen außerdem maßgeblich die freundlichen Mitarbeiter und die überraschend fairen Preise bei (meine Waffel mit Puderzucker kostete 1,60 €! Wo gibt es sowas noch?).

Fazit: Leckere Kaffeespezialitäten mit Bio-Milch, große Auswahl an hausgemachten Kuchen und herhaften Snacks, veganes Gebäck (für Nicht-Veganer gibt es übrigens Honig zu kaufen von bienwerk aus Köln), nette Atmosphäre und fair zum Geldbeutel – ich komme wieder!

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Karolingerring 21, 50678 Köln

Website

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Nunzio – Berlin

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Berlin, du bist so wunderbar… Endlich habe ich es mal wieder in die Hauptstadt geschafft und einige interessante neue Cafés entdeckt! Mein allerliebstes ist aktuell das Café Nunzio, das entgegen den gängigen Hipster-Trends weder in Kreuzberg noch Neukölln, sondern im schönen Steglitz zu finden ist.

Das Café, direkt an der Schlossstraße in einer ruhigen Seitenstraße gelegen, feiert erst am 15. Juni sein einjähriges Bestehen und ist eine gelungene Mischung aus minimalistisch, dennoch gemütlich, szenig-trendy und dabei trotzdem individuell. Klar, es gibt die typischen Merkmale eines Cafés aus den 2010-er Jahren: die obligatorische Kreidetafel, von der Decke hängende Glühbirnen, Third Wave Coffee, usw.  Das bedeutet aber eben auch: Natürliche, saisonale Zutaten, Biomilch aus der Region, Kaffee aus der Friedenauer Rösterei Ridders und vieles mehr; Aspekte, die mich an einem modernen Café wie Nunzio immernoch sehr erfreuen können!

Obendrein hat das Café durchaus seinen originellen Touch – besonders in die Holzmöbel habe ich mich sofort verliebt…  Neben dem ausgezeichneten Kaffee, erhältlich auch „on ice“, sowie den leckeren Crumbles und Kuchen (Banaaanenbrot! Absolute Empfehlung.) sind vor allem die hausgemachten Eissorten und die Granitas erwähnenswert. Letztere gibt es unter anderem in den Geschmacksrichtungen Wassermelone oder Minze-Zitrone – echte Sommererfrischungen und ein kleines Stück Italien :-)

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Muthesiusstr. 1, 12163 Berlin

Website Nunzio

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Café Sehnsucht – Köln

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Meine neueste Entdeckung in Ehrenfeld war vor kurzer Zeit das Café Sehnsucht in der Körnerstraße. An diesem ungwöhnlich heißen Mai-Wochenende verschlug es mich früh abends eher zufällig in diese Seitenstraße, in der ich bisher nur die Rösterei Van Dyck (Bericht folgt) kannte. Von der bezieht das Café Sehnsucht übrigens praktischer- und tollerweise auch seinen Kaffee.

Erwartet habe ich hinter der Fassade zunächst ein kleines, schnuckeliges Café – befürchtet, dass es als ein solches um 18.30 bereits schließen würde. So staunte ich nicht schlecht, als ich ein schnuckeliges, aber durchaus geräumiges Café/Restaurant betrat, das durchgehend von 9.00-1.00 Uhr geöfnnet hat (!) und von Frühstück über Mittagstisch und Kuchen bis zum Abendessen und Sonntagsbraten alles bietet.

Durch den mit Kachelboden versehenen Innenbereich (dunkles Holz, helle Wände, Kirchenfenster-Drucke: super Kombi!) gelangt man über einen lichtdurchfluteten Wintergarten in den Außenbereich, einen gemütlichen Hinterhof: super entspannt gesnoss ich hier meinen Maracuja-Cheesecake mit Cappuccino, umringt von Wohnhäusern und Pflanzen unter einem Kölner Himmel, wie er schöner nicht sein konnte.

Wer Torten und saftige Kuchen liebt, kommt hier voll auf seine Kosten; der Kaffee von Van Dyck ist ohnehin super – und die (Bio-) Backwaren kommen neuerdings von der Ehernfelder In-Bäckerei Zeit für Brot. Alles richtig gemacht!

Und so war es mit Sicherheit nicht mein letzter Besuch im Café Sehnsucht – ich freue mich, bei einem sommerlichen Abendessen unter freiem Himmel die Speisekarte weiter durchzutesten…

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Körnerstr. 67, 50823 Köln

Website

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parl*or – Köln

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Seit Langem mal wieder ein neues Café ausprobiert und dann war’s gleich ein Volltreffer: Das „Stadtteil-Café“ parl*or in Köln Dellbrück hat alles, was ein Café für mich zum Wohlfühlort macht.

Beim Betreten des Cafés fällt als erstes die Wohnzimmer-Atmosphäre auf: Bücherregal, Vorhänge an den Fenstern, Zimmerpflanzen, Sofas, Kissen – und es ist kuschelig warm. Gleichzeitig ist das geräumige Innere sehr hell und offen, irgendwie „luftig“, so mein erster Eindruck.

Auf der Speisekarte stehen Suppen, Salate, hausgemachte Quiches, die wahnsinnig verlockend aussehen – aber wir kamen nun mal für Kaffee und Kuchen. Hier hat man die Qual der Wahl zwischen Torten, Muffins, Brownies, trockenem Kuchen (nichts geht für mich über Marmorkuchen!) und einigen veganen Varianten. So dürfte für jeden etwas dabei sein. Der Kaffee kommt von Kölns ältester Rösterei Schamong und schmeckt dementsprechend wirklich gut.

Zur Wohlfühlatmosphäre im parl*or trägt die freundliche Beratung durch das aufmerksame Personal bei – auch die ausgesprochen herzliche Inhaberin sorgt dafür, dass man sich als Gast richtig willkommen fühlt. Man könnte hier Stunden sitzen, sich unterhalten oder auch alleine entspannen.

Erwähnenswert ist außerdem die barrierefreie Toilette – riesig, natürlich auch mit Wickeltisch; man glaubt es kaum – ein Wohlfühlort im Wohlfühlort.

Der ungewöhnliche Name des Cafés, in dem auch Lesungen und kleine Konzerte stattfinden, ist übrigens ein Kunstwort aus „parler“ (frz.: sich unterhalten), „parlor“ (engl.: Wohnstube/Salon) und „or“ (frz.: Gold).

Geöffnet ist das Café parl*or täglich von 9-19 Uhr, freitags gibt es ein großes Abendbrot-Buffet bis 21.00 Uhr und sonntags großes Frühstück.

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Dellbrücker Hauptsraße 171, 51069 Köln.

Website

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Café Jansen – Köln

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Das Café Jansen in der Kölner Innenstadt ist auf den ersten Blick eines dieser klassischen, alteingesessenen Cafés: Traditionelles Interieur mit samtüberogenen Sofas, Sesseln und Teppichboden, ein großes Angebot an Torten und dazu die klassichen Heißgetränke.

Im Kontrast zu all dem „Retro-Flair“ fiel mir jedoch schon beim Betreten der modern gestaltete Eingangs- und Thekenbereich auf: hell und freundlich lädt er dazu ein, sich zunächst die zahlreichen Süßigkeiten, Pralinen – saisonbedingt auch Osterhäschen und mehr – aus der Manufaktur Fassbender, die seit 1998 Inhaber des Cafés ist, anzugucken. Gleichzeitig lockt gegenüber die Kuchentheke – ein Paradies für jeden Tortenliebhaber!

Das gut besuchte Café zieht, entgegen meiner anfänglichen Erwartungen, ein durch und durch gemischtes Publikum an: Da sind die alten Damen und Herren, die wohlhabenden Kölner/innen auf Shoppingtour, ja – aber da sind ebenso die jungen Eltern mit Baby, Freunde die sich auf einen Kaffee treffen, größere Familien, und natürlich Touristen, die dem Ganzen ein internationales und buntes Flair verleihen.

Die zweite Erwartung, oder wohl eher Befürchtung, die sich als falsch herausstellte, war erfreulicherweise der Service: Trotz der hohen Anzahl an Gästen war die Bedienung sofort zur Stelle, absolut freundlich – und die bestellte Torte samt Kaffee und Cappuccino war im Handumdrehen serviert! Das ist ein Pluspunkt, der das Café Jansen auf jeden Fall von vielen traditionellen Café-Häusern anderer Städte abhebt.

Die Maracuja-Torte war nicht nur schön anzusehen, sondern schmeckte auch gut; der Kaffee ist hier ebenso empfehlenswert. Unter der „Kuppel“ lässt es sich an den kleinen Tischen gemütlich sitzen, trotz vieler Menschen ist man wenn man mag ganz für sich – und unterhalten kann man sich dank der geräuschdämpfenden Teppiche auch noch ganz gut!

Das Café Jansen liegt preislich im oberen Mittelfeld (eine Torte kostet 3,50-ca 4,00 €), bietet dafür aber entsprechende Qualität und Atmosphäre – ich empfehle es daher gerne weiter.

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Obenmarspforten 7, 50667 Köln

Website Fassbender